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Kultur

90 Minuten pures Vergnügen

Die Funkelkonzerte in der Elbphilharmonie eröffnen Kindern auf besondere Weise die Welt der Musik. Am 26. Februar stand das XXL-Format dieser Reihe auf dem Programm – für junge Menschen ab 10 – und es wurde mega…

Veröffentlicht von Heinz-Gerhard Wilkens am 28. Februar 2018

Was wäre auch anders zu erwarten, wenn Clemens Malich das Felix Mendelssohn Jugendorchester (MJO)  dirigiert und Peter Schuldt den Chor The Young ClassX Solistenensemble   leitet? Beide haben schon unsere HanseMerkur Preis für Kinderschutz-Verleihungen veredelt und brachten nun die Elphi zum Toben. Und das mit einem Cross-Over-Programm, das Klassik und Swing, Balladen und Popsongs umfasste. Glänzend hintersinnig und witzig moderiert von Michel Abdollahi , der den jungen Spitzenmusikern attestierte: „Ihr seid richtige Vorbilder für unsere Gesellschaft.“

Das MJO, bestehend aus 100 Hamburger Schülern und Studenten zwischen 10 und 27 Jahren, begeisterte u.a. mit dem 4. Satz aus Johannes Brahms‘ 1. Sinfonie, der „geheimen Hamburg-Hymne“. Wer regelmäßig das „Hamburg Journal“ auf N3 schaut, weiß, was ich meine. Und welch fulminante Entwicklung ehemalige Solistenpreisträger von The Young ClassX machen, untermauerte eindrucksvoll Teresa Beldi, die schon als Fünfjährige bei Clemens Malich Cellounterricht genommen hatte. Die heute 25-Jährige war Solistin beim 3. Satz aus Edouardo Lalos Konzert für Violoncello und Orchester in d-Moll auf einem unschätzbar wertvollen Instrument, das bereits die weltberühmte Cellistin Jacqueline du Pré, Ehefrau von Daniel Barenboim, bis zu ihrem Tod gespielt hatte. Nach Beldis letztem Bogenstrich ertönten Bravo-Rufe im Konzertsaal.

Peter Schuldt oblag es dann, mit seinem Solistenensemble von The Young ClassX, die Konzertbesucher erst richtig auf Betriebstemperatur zu bringen. Ob mit Cy Colemans Klassiker „The Rhythm of Life“ – übrigens auch der Titel des Funkelkonzerts XXL – oder mit Mary Marys Hit „Shackles“ bzw. einem Swing Medley, arrangiert von Michael Zlanabitnig. Nach 90 Minuten „funkelnder“ Darbietungen war der Boden bereitet für Schuldt als den Dirigenten der 2000: stehend sangen alle Elphi-Gäste den Blues Brothers Ohrwurm „Everybody Needs Somebody To Love“. Wie sagt doch Peter Schuldt: „Chorsingen spricht alle Sinne an. Egal wie alt jemand ist – Singen macht glücklich!“

Funkelkonzert Gospel Train 26.02.2018

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