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Ethik & Gesellschaft

Annemarie Dose Preis

„Anni“ Dose war eine beeindruckende Persönlichkeit, die mit der Gründung der Hamburger Tafel im Jahr 1994 einen Beitrag zum sozialen Engagement der Hansestadt geleistet hat, der bis heute beispiellos ist.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 24. Oktober 2018

Ihr zu Ehren bereitet die Stadt nun – zwei Jahre nach ihrem Tod – die Auslobung eines Preises vor, mit dem Projekte ausgezeichnet werden sollen, die sich besonders um den Zusammenhalt der Gesellschaft engagieren.

Ideengeber war der Verein MenscHHamburg e. V., der aufmerksam die Zustände in der Stadt beobachtet, Spenden generiert und damit Menschen spontan und gezielt in den verschiedensten Lebenssituationen finanziell unterstützt. Vorsitzender Lars Meier sagte in einer Pressemitteilung: „Annemarie Dose ist nicht nur für mich ein Vorbild. Sie soll auch in Zukunft ein Vorbild für selbstloses gesellschaftliches Engagement sein. Ähnlich wie bei MenscHHamburg e.V. war Freude am Helfen ihr Antrieb. Mit dem Preis wird sichergestellt, dass ihr Wirken auch zukünftige Generationen inspiriert.“

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration stellt hierfür insgesamt 20.000 Euro jährlich zur Verfügung. Um dem Innovationsgedanken Rechnung zu tragen, können Projekte nominiert werden, die höchstens zwei Jahre lang aktiv sind. Weitere Voraussetzungen sind die Ehrenamtlichkeit, der konkrete Bezug zur Verbesserung der Lebenslage von Menschen und die Tätigkeit innerhalb der Freien und Hansestadt Hamburg.

Gemeinsam mit dem MenscHHamburg e.V., der Familie von Annemarie Dose und der Hamburger Tafel e.V. werden nun die formalen Voraussetzungen für die Ehrung geschaffen. Ziel ist, Nominierungen im Frühsommer 2019 zu ermöglichen. Sobald es weitere Informationen gibt, werden wir darüber informieren.

 

 

Foto: Hamburger Tafel e.V./Martin Brinckmann

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