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Umwelt & Nachhaltigkeit

Fridays for Future

Fridays for Future – Schulpflicht vs. Klimaschutz! Diese Diskussion verbreitet sich in den letzten Wochen rasant in Politik, Schulwesen und der Presse. Verletzen Schüler, die aufgrund einer Demonstration für unser Klima dem Unterricht fernbleiben, ihre Schulpflicht? Oder darf es nicht so streng gesehen werden, wenn die Jugend aktiv wird und sich für unsere und vor allem ihre Zukunft auf der Welt einsetzt? Die Meinung gehen auseinander…

Veröffentlicht von Marie Mävers am 8. Februar 2019

Die Aktionen werden von Schüler*innen und Student*innen selbst organisiert. Die BUNDjugend bildet dabei eine Plattform, um die Schüler und Studenten zu unterstützen und über Aktuelles rund um die Schulstreiks zu informieren. Auch auf der Homepage Fridays for Future informieren die Aktivisten über alle Freitags-Demonstrationen.

„Der Klimawandel wartet nicht auf unseren Schulabschluss. Er ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Gleichzeitig unternehmen unsere Politiker nichts, um die Klimakrise abzuwenden!“, protestieren die Aktivisten. Aus diesem Grund streiken nun fortan Schüler, Azubis, Studierende und andere junge Menschen aus aller Welt jeden Freitag für das Klima und den sofortigen Kohleausstieg vor dem Jahr 2038.

Vorbild des Streiks ist die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden, von der wir Ihnen Anfang der Woche berichteten. Auch sie streikt jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament:

“Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”

Gegner und Diskussionen ergeben sich vor allem in Deutschland, durch das Fernbleiben der Schüler vom Unterricht. Insbesondere viele Schulleiter, Lehrer und Offizielle der Schulbehörde sehen sich im Zwiespalt in ihrem Lehrauftrag und der Verletzung der Schulpflicht, die in Deutschland herrscht.

In Kiel gingen heute wieder mehr als 1000 Schüler und Studenten auf die Straße – zogen vom Hafen, durch die Innenstadt bis vor das Rathaus. Sie sind der Meinung nur so ein Zeichen setzen zu können, auch wenn es traurig ist, dass es soweit kommen muss bis die Öffentlichkeit und vor allem die Politik Notiz von ihrem Anliegen nimmt. So formuliert es auch die junge Schwedin Greta Thunberg: „Wenn jeder den Wissenschaftlern zuhören würde und den Fakten, auf die ich mich die ganze Zeit beziehe – dann würde niemand mir zuhören müssen oder den Hunderttausenden Schülern, die auf der ganzen Welt für das Klima streiken. Dann könnten wir alle zurück in die Schule gehen.“

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