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Kinderschutz

Friendscup macht sich stark für Bildung

Am Freitag geht der Friendscup Förderverein wieder online auf Sendung, um im Duell Pink gegen Mint Spenden zu generieren. Benefizpartner dieser Sendung ist die gemeinnützige CLIMB GmbH. Der Anbieter von Lernferien hat sehr schnell auf die aktuelle Schulsituation durch COVID-19 reagiert und fördert Schulkinder in den anstehenden Sommerferien vor allem in Medienkompetenz und Selbstorganisation, damit die Kids im Fernunterricht im nächsten Schuljahr nicht auf der Strecke bleiben.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 3. Juni 2020

„Wir dürfen kein Kind zurücklassen“, sagte First Lady Elke Büdenbender im Juni 2018 bei der Verleihung der HanseMerkur Preise für Kinderschutz. Sie war Schirmherrin der Veranstaltung und ahnte bei ihrer Rede vermutlich nicht, dass ihre Worte zwei Jahre später noch ein Vielfaches mehr an Gewicht bekommen werden: COVID-19 hat eine Situation im Bildungssektor geschaffen, die für Schüler,  Lehrer z und Eltern gleichermaßen herausfordernd – und oft genug auch überfordernd ist. Dass die Handhabung auf Länderebene unterschiedlich ist, macht es dabei nicht einfacher.

In Hamburg kündigte Schulsenator Thies Rabe vor Kurzem Fernunterricht bis zum Ende des Jahres an. Auch wenn Bürgermeister Peter Tschentscher wenige Tage später „Hardware für alle“ versprach, sicherte er damit nur die minimalste technische Grundvoraussetzung für die Familien, in denen kein PC vorhanden ist. Für die Tatsache, dass es in vielen Haushalten weder Internet noch einen Drucker gibt, gab es bislang keinen Lösungsvorschlag seitens  des Senats – wir geben jedoch die Hoffnung nicht auf.

Unabhängig von der Technik, ist der „Faktor Mensch“ die wesentliche Herausforderung für die neue Schulform: „Ich bin eben kein Pädagoge“, höre ich immer öfter von Eltern, die seit Wochen versuchen Homeoffice und -schooling unter einen Hut zu bringen. Dass sie berufstätig sind, klappt normalerweise hervorragend, da die Kinder in der Schule von Lehrern unterrichtet werden. Sie stellen den Kids das Material zur Verfügung, erklären, beantworten Fragen, motivieren, spüren Lerndefizite auf schulen gezielt nach, sie geben eine wertvolle Orientierungshilfe und organisieren die Kinder zudem. Sicher habe ich in der Aufzählung viele Aufgaben von Lehrern vergessen, aber allein die genannten sind schon zu viel für „nebenbei“. Genau das ist gerade das Problem: die Eltern sollen all das zusätzlich zu ihrem eigentlichen Beruf machen. Neben dem üblichen Lernpensum erfordert die neue Schulform vor allem auch Medienkompetenz und die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Je jünger die Kinder sind, desto weniger sind diese Voraussetzungen vorhanden. Haben die Familien zudem noch Migrationshintergrund, kommt häufig Sprachbarrieren hinzu.

Die gemeinnützige CLIMB GmbH bietet im Sommer Lernferien für Kindern an Brennpunktschulen . In dieser Zeit geht es darum, die erlernten Bildungsinhalte zu vertiefen und die Schüler selbstbewusst und mutig zu machen, damit sie stark in das neue Schuljahr gehen. Das alles geschieht auf spielerische Weise, denn immerhin  sind ja Ferien! In diesem Jahr wird es weniger um die Bildungsinhalte gemäß Lehrplan gehen, stattdessen fokussiert CLIMB darauf, die Kids am PC fit zu machen und ihnen zu zeigen, wie sie sich in ihrem neuen Schulalltag am besten selbst organisieren. Denn während sie beispielweise in Hamburg ab August an einem Tag der Woche in der Schule sind, sind sie an den anderen vier daheim aus sich gestellt.

Die diesjährigen CLIMB Lernferien zu fördern liegt Sven Flohr mit seinem Team vom Friendscup Förderverein deshalb besonders am Herzen. Was er sich für die Sendung am Freitag, dem 5. Juni um 19.00 Uhr ausgedacht hat und gegen wen er antritt, verraten wir Ihnen am Freitagmorgen.

Sie brauchen sich dann nur noch die Sendung ansehen und fleißig spenden!

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