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Kinderschutz

Gedenken zum Tag der Kinderhospizarbeit

Zugegeben, wir sind etwas spät dran. Aber manche Dinge sind so wertvoll, dass es auch nicht reicht, sie nur einmal im Jahr zu würdigen! Wenn Sie am vergangenen Samstag einen grünen Ballon am Himmel gesehen haben, kann das am Tag der Kinderhospizarbeit gelegen haben.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 13. Februar 2018

Am 10. Februar 2018 fand der Tag der Kinderhospizarbeit statt. Initiator des Aktionstags ist der Deutsche Kinderhospizverein. Der Tag, der 2006 ins Leben gerufen wurde, soll auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam machen sowie in der Gesellschaft ein Bewusstsein für die Arbeit der Kinderhospize schaffen. Das Symbol für diesen besonderen Tag sind eigentlich grüne Bänder, die an die Arbeit der Hospize und die betroffenen Kinder und Familien erinnern sollen. Doch die meisten Hospize lassen als Symbol grüne Ballons in den Himmel steigen. Das hat auch das Kinderhospiz Balthasar, Preisträger des HanseMerkur Preises für Kinderschutz 2016, am Samstag getan.

Um 12.00 Uhr ließen betroffene Familien und Mitarbeiter als Zeichen der Verbundenheit grüne Luftballons in den Himmeln steigen.

Zur Vorbereitung auf den Tag der Kinderhospizarbeit setzten sich betroffene Familien mit der Fragestellung auseinander, was sie mit dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar verbindet. Als erste stationäre Einrichtung in Deutschland wurde 1998 das Kinderhospiz eröffnet und begleitet seitdem unheilbar erkrankte Gäste im Alter von 0-27 Jahren. „Steinige Wege führen oft zu den schönsten Orten.“, „Geborgenheit“, „Unterstützung“ oder „Kraft tanken“ – die Gedanken und Gefühle der betroffenen Familien zeigen deutlich, wie dringend Hilfe benötigt wird.

Der „Tag der Kinderhospizarbeit“ soll auch auf die finanzielle Situation aufmerksam machen: „Nach wie vor ist die Finanzierung stationärer Kinderhospize unzureichend“, bedauert Rüdiger Barth, Leiter des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar. Noch immer liegt der Spendenbedarf der Olper Einrichtung jährlich bei 50 Prozent der Gesamtkosten – etwa 1 Millionen Euro.

Eine gute Gelegenheit für uns, heute noch einmal all den Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken, mit dem sie anderen im Leben – und manchmal eben auch beim Sterben – beistehen.

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