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Beruf & Familie

Kinderbetreuung – ein Spagat im Hier und Jetzt

Heute ist der Tag der Kinderbetreuung. Er wurde 2012 ins Leben gerufen und ist all jenen gewidmet, die sich tagtäglich in Tageseinrichtungen um Kinder kümmern. Doch was ist eigentlich mit den Eltern? Die können es sich häufig nicht mehr leisten länger als ein Jahr Elternzeit in Anspruch zu nehmen – von Alleinerziehenden ganz zu schweigen. Und was ist mit der Ferienzeit? Hier geraten Mama & Papa schnell an ihre Grenzen.

Veröffentlicht von Pia Kracke am 13. Mai 2019

Ferien, für Kinder die schönste Zeit, für Eltern eine organisatorische Meisterleistung. Allein in Hamburg haben Schulkinder seit dem „Hamburger Abkommen“ von 1964 einen Anspruch auf 75 Werktage, einschließlich 12 Samstage, schulfrei. Das sind sage und schreibe neun Wochen Ferien im Jahr. Mit den zehn gesetzlichen Feiertagen, die den Hamburger Schülern zustehen, kommt man auf über zehn Wochen Freizeit für die Kids.

Im Vergleich verfügen die deutschen Arbeitnehmer durchschnittlich über 29 Urlaubstage. Zuzüglich der Feiertage ergibt sich eine Differenz von unglaublichen 46 Tagen.

Vor einigen Jahrzehnten hat man sich darüber keine Gedanken gemacht. Mit dem klassischen Familienmodell war die Betreuung der Lieblinge durch die nicht berufstätige Frau gesichert. Doch mit dem Wandel der Gesellschaft, den hohen Lebensunterhaltskosten und der Unabhängigkeit der Frau stieg die Anzahl der berufstätigen Frauen um ein Vielfaches an.

So arbeiten beide Elternteile von knapp 70% der Kinder über zehn Jahre Vollzeit und versuchen den Spagat zwischen Familie und Beruf glanzvoll auszuführen.

Die HanseMerkur hat dieses Problem früh erkannt und trägt seit vielen Jahren die Auszeichnung des Audits „Beruf und Familie“ nicht ohne Grund: Im Bereich der Kinderbetreuung existiert die Kooperation mit einer elbkinder-Kita. Hier sind Belegplätze für Mitarbeiter-Kinder ebenso fest etabliert wie eine Notfallbetreuung. Und für besondere Krisensituationen können Angestellte der HanseMerkur auf sogenannte erfahrene „Notfallmamas“ zurückgreifen. Diese Kinderkrankenschwestern, Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen oder Tagesmütter betreuen die Kids im elterlichen Zuhause.

Zusätzlich wurde im Jahr 2018 eine Kinderbetreuung während der Hamburger Schulferien durch die kidz-playground eingeführt. Während der Ferien können fünf bis 13- jährige Schulkinder an bestimmten Standorten in Hamburg neue Sportarten kennenlernen und ausprobieren. Hierbei sind Vorkenntnisse nicht von Nöten, da der Spaß im Vordergrund steht. Viel wichtiger ist, dass die Kinder hier während der Ferien den ganzen Tag sinnvoll betreut werden. Die Kinder erleben eine unvergessliche Woche voll Spaß und neuer Freunde und die Eltern sind nicht genötigt ihren knappen Urlaub zu splitten, um eine Betreuung der Kinder zu gewährleisten.

 

 

 

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