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Sport & Gesundheit

Marie’s healthy kitchen

Die Blätter färben sich in den schönsten Orangetönen, die man sich nur vorstellen kann. Es wird Herbst – es ist Kürbiszeit. Letztes Jahr habe ich Ihnen bereits zwei Kürbis-Rezepte präsentiert und wie der Lauf der Jahreszeiten, geht es dieses Jahr weiter. Freuen Sie sich auf die nächsten Kürbis inspirierenden Wochen.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 27. September 2018

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Hirse, oft als „Armeleuteessen“ verschrien, feierte in jüngster Vergangenheit sein Comeback. Als Alternative zum Weizen, ist es eine deutlich nahrhaftere und trotzdem kalorienarme Kohlenhydratquelle. Das spiegelt auch die Bedeutung des Wortes „Hirse“ wieder. Hirse ist von dem indogermanischen Wort für „Nahrhaftigkeit“ abgeleitet und beschreibt damit die Eigenschaften des Getreides sehr passend.

Hirse besteht zum Großteil aus komplexen Kohlenhydraten, die eine sehr angenehme und langfristige Sättigung ausmachen. Außerdem ist das Getreide reich an Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Eiweiß und damit an essentiellen Aminosäuren. Das glutenfreie Getreide eignet sich somit auch optimal für Vegetarier oder Veganer, um eine natürliche Eisenquelle zu nutzen.

 

Kürbissuppe mit Curryhirse

Zutaten (4 Portionen):

  • 1 Hokkaido Kürbis (ca. 750 g – 1 kg)
  • 5 große Karotten
  • 1 Süßkartoffel
  • 2 Schalotten oder Zwiebeln
  • 1 gutes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 1 gehäufter TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • 200 ml Kokosmilch
  • 500-750 ml Brühe
  • 1-2 TL Kokosöl

Curryhirse:

  • 1 Tasse Hirse
  • 2 1/2 Tassen Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • ½ TL Currypulver
  • ½ TL Kurkuma
  • ¼ TL Zimt

Add On:

  • frischer Koriander
  • Chili
SO VIEL ZEIT MUSS SEIN: 35MIN

Zunächst geht es ans große Schnippeln. Kürbis, Karotten und Süßkartoffeln waschen und in grobe, mundgerechte Stücke schneiden – später wird alles noch püriert. Ebenso die Schalotten, Ingwer und Chilischote klein schneiden. Kokosöl in einem großen Topf erhitzen und alle geschnittenen Zutaten hineingeben. Salz, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer drüber streuen und alles zusammen kurz anbraten, damit sich auch die Gewürze durch die Hitze entfalten können.

Das angebratene Gemüse mit der Kokosmilch ablöschen und zusätzlich mit Gemüsebrühe auffüllen, bis das ganze Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist. Aufkochen lassen und das Gemüse bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten gar köcheln lassen.

Für die Curryhirse zunächst die Hirse Körnchen in einem Sieb oder Topf gründlich mit Wasser durchspülen. Abtropfen lassen und in einen Topf mit der 2 1/2-fachen Menge Wasser geben (1 Tasse Hirse = 2 1/2 Tassen Wasser). Gemüsebrühe, Currypulver, Zimt und eine Prise Salz hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Anschließend bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten gar kochen, bis das ganze Wasser aufgesogen wurde. Beiseite stellen und durchziehen lassen.

Bei der Suppe einfach testen ob die Karotten gar sind (die brauchen länger als der Kürbis) und anschließend mit einem Pürierstab oder Hochleistungsmixer fein pürieren. Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken und fertig.

In einer Schüssel die Kürbissuppe zusammen mit der Curryhirse anrichten. Wenn Sie mögen, gerne noch frischen Koriander und Chili als Topping verwenden. Vor allem Chili sorgt bei herbstlichen Temperaturen für Ihre innere Wärme.

Mehr Gerichte finden Sie auf www.marymedeli.com

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