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Marie’s healthy kitchen

Mit großem Interesse verfolge ich die aktuelle Debatte der Politik und Gesellschaft über den Konsum von Zucker. Unabhängig davon welche Maßnahmen sinnvoll wären und wie viel Zucker für den Menschen „ok“ ist, freut mich die Diskussion an sich und dass die Menschen sich immer stärker mit einer bewussteren Ernährung beschäftigen. Als kleine Anregung gastiert heute in Marie’s healthy kitchen ein Rezept von köstlichen Süßkartoffel Brownies. Ohne Industriezucker und Sie werden ihn nicht vermissen.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 28. Februar 2019

💡

Um den Inhalt der Zucker-Debatte aber noch einmal aufzunehmen: Gibt es überhaupt eine Alternative zu dem üblichen Haushaltszucker?

Die Antwort ist leider Jein. Denn auch alternative Süßungsmittel wie Honig, Kokosblütenzucker, Ahorn- oder Reissirup bringen einen ähnlichen Zuckergehalt in Form von z.B. Fruchtzucker mit sich. Es ist also keine gesündere Alternative anstelle von Haushaltszucker, eine größere Menge an Zuckeralternativen zu verwenden. Positiv bei den natürlichen Dicksäften wie Honig oder Ahornsirup, sind die durch die schonende Verarbeitung erhaltenen Mineralien, Spurenelemente und zum Teil sekundäre Pflanzenstoffe. Diese gehen beim üblichen Haushaltszucker, gewonnen aus der Zuckerrübe, in den vielen industriellen Arbeitsschritten verloren. Außerdem führen die Alternativen nicht zu einem so großen Suchtfaktor wie der Haushaltszucker. Ahornsirup, Honig, Kokosblütenzucker eignen sich also durchaus als Alternative, man sollte sie aber auch nur in Maßen verwenden.

Anders verhält es sich mit den alternativen Süßungsmitteln Xilith und Stevia. Sie bringen quasi keine Kalorien mit sich, sind aber auch kein Naturprodukt. Die industrielle Produktion bringt automatisch eine negativ behaftete Diskussion mit sich.

Allgemein empfiehlt sich wie bei den meisten Genussmitteln: Alles in Maßen und eventuell einmal seinen eigenen Zuckerkonsum zu hinterfragen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Gesamtenergie in Form von Zucker aufzunehmen. Das würde bei 2000 kcal ungefähr einer maximalen Aufnahme von 50 Gramm Zucker entsprechen.

 

Süßkartoffel Brownies

Zutaten:

  • 2 Süßkartoffeln
  • 150 g ganze Mandeln oder Walnüsse
  • 100 g Haferflocken
  • 10 Medjool Datteln
  • 6 EL Ahornsirup
  • 3 EL Kokosöl, flüssig
  • 1/4 TL grobes Meersalz
  • 6 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver

Add on:

  • 70 g Zartbitterschokolade (min. 80 Prozent)
  • Nussmus (Mandel oder Erdnuss)
SO VIEL ZEIT MUSS SEIN: 10MIn + 50MIN OFEN

Die Süßkartoffeln sind die Basis der Brownies und machen die tolle Konsistenz aus. Dazu die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser ca. 10 Minuten kochen, bis sie weich sind. Wasser abgießen und die Süßkartoffeln mit einem Pürierstab oder Gabel zu einem Püree verarbeiten. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Den Ofen auf 180°Grad Umluft vorheizen.

Jetzt die Mandeln und die Haferflocken nacheinander in einem Standmixer gründlich zu Mehl verarbeiten. Die Datteln entsteinen und zusammen mit allen anderen Zutaten zu dem Mandel- und Hafermehl in den Standmixer geben. Zu guter Letzt noch das abgekühlte Süßkartoffel Pürree untermixen und fertig ist der Teig. Wenn Sie es gerne sehr schokoladig mögen – dunkle Schokolade in Stücke haken und unter den Teig heben.

Eine Backform mit Backpapier auslegen und den Teig hinein geben. Backform für 50 Minuten in den Ofen geben und fertig sind Ihre Brownies. Als ultimatives Topping eignet sich noch jede Art von Nussmus.

Mehr Gerichte finden Sie auf www.marymedeli.com

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