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Sport & Gesundheit

Marie’s healthy kitchen

Anlässlich des heutigen Koch-was-Gewagtes-Tag möchte ich Sie dazu animieren aus der Komfortzone „Bäcker“ herauszukommen und etwas Gewagtes zu backen. In meiner bewussten Ernährung versuche ich nicht auf Sachen verzichten zu müssen, sondern Rezepte und Gericht so abzuändern, dass sie gesünder sind. Ebenso verhält es sich mit meinen heißgeliebten Franzbrötchen. Lange habe ich herumprobiert und endlich sind sie fertig: meine veganen Cinnamon Rolls. Frei von Gluten, Industriezucker und Milchprodukten. Sie werden den Unterschied schmecken und das ist gut so.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 8. November 2018

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Über die Herkunft von Zimt gibt es viele Geschichten. Dabei ist heute klar, dass es weder auf dem Grund von Seen wächst, noch von Zimtvögeln in ihren Nestern gesammelt wurde, die erst von mutigen Jägern mit Pfeil und Bogen abgeschossen werden mussten. Die Geschichten sind aber nicht verwunderlich, denn bis in die heutige Zeit hinein hat der intensive Duft und unvergleichliche Geschmack von Zimt etwas Magisches und weckt den Ruf nach fremden Welten.

Letztendlich ist Zimt aber nichts anderes als eine besondere Art Baumrinde. Es gibt zwei Arten von Zimtbäumen: der Ceylon-Zimt, der auch Caneel genannt wird und vorzugsweise aus Sri Lanka (früher Ceylon) stammt, und der Cassia-Zimt, der ursprünglich in China, heute auch in Vietnam, Indonesien und auf Sumatra angebaut wird. Ceylon-Zimt ist duft-intensiver und süßer. Cassia-Zimt hingegen hat einen eher kräftigen, scharfen Geschmack. Den Zimt den Sie kennen, ist zu großer Wahrscheinlichkeit der Ceylon-Zimt. Er verleiht nicht nur Lebkuchen & Co. ihren unvergleichlichen Geschmack und lässt uns an Weihnachten erinnern, ihm werden auch heilende Wirkungen nachgesagt. 

Zimt wirkt desinfizierend, krampflösend und durchblutungsfördernd. Außerdem wird durch Zimt eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung hervorgerufen. Traditionell wird Zimt vor allem bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall eingesetzt, aber auch bei Entzündungen, Rheuma, Kreuzschmerzen und Erkältungskrankheiten.

 

Vegane Cinnamon Rolls

Zutaten (10 bis 12 Stück):

  • 175 ml Mandelmilch
  • 1 EL Kokosblütenzucker
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 2 EL Ahornsirup (alternativ Rübensirup)
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Chiasamen + 5 EL Wasser
  • 1 EL Kokosöl
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Vollkornreismehl oder Buchweizenmehl

Füllung:

  • 150 g Walnüsse (am besten: 100 g Walnüsse 50 g Paranüsse)
  • 1 sehr reife Banane
  • 6-8 Medjol Datten (130 g)
  • 2 TL Zimt

Zum Bestreichen:

  • 30 ml Mandelmilch
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 Prise Zimt
SO VIEL ZEIT MUSS SEIN: 20MIN + 1STD „Gehzeit“ + 20MIN Ofen

Für den Teig Dinkelvollkornmehl, Vollkornreismehl und Zimt in einer großen Schüssel vermengen. In der Mitte eine Kuhle bilden und mit Kokosblütenzucker, Trockenhefe und lauwarmer Mandelmilch auffüllen. Schüssel mit einem Tuch abdecken und für 10 Minuten angehen lassen. Währenddessen das Chia-Ei herstellen. Dazu 1 EL Chiasamen mit 5 EL Wasser vermengen und fünf Minuten ziehen lassen. Evtl. einmal zwischendurch umrühren, bis ein klebriger Brei entstanden ist. Fertiges Chia-Ei, Kokosöl und Ahornsirup zu dem Mehl-Hefe-Mix geben und sehr gut durchkneten, bis ein geschmeidiger Hefeteig entstanden ist. Für eine Stunde abgedeckt, vorzugsweise an einem warmen Ort, gehen lassen.

Während der Teig geht, können Sie schon die Füllung zubereiten. Dazu alle Zutaten: Nüsse, Banane, entsteinte Medjol-Datteln und Zimt in einen Standmixer geben und gut pürieren.

Ofen auf 180° Umluft vorheizen.

Für die optimale Form der Cinnamon Rolls eignet sich perfekt eine Muffinform. Dazu einfach die Muffin-Mulden mit Backpapier auslegen oder mit Öl ausstreichen.

Nach einer Stunde den gegangenen Teig noch einmal gut durchkneten und auf einer bemelten Arbeitsfläche in ein längliches Rechteck ausrollen. Anschließend mit der Füllung bestreichen und den Teig wie eine lange Rolle aufrollen. Die Rolle in 10 bis 12 Stücke schneiden und in die Muffin-Mulden setzen.

Jetzt nur noch mit einem Mix aus 30 ml Mandelmilch, 1 TL Kokosöl und 1 TL Zimt bestreichen und dann ab in den Ofen damit.

Cinnamon Rolls für 15 bis 20 Minuten backen und am besten direkt warm genießen. Die Cinnamon Rolls könnt ihr auch noch am nächsten Tag essen, dazu aber unbedingt im vorgeheizten Ofen für fünf Minuten aufwärmen.

Mehr Gerichte finden Sie auf www.marymedeli.com

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