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Kinderschutz

Stadtteilpreis für den Kinderzirkus Willibald

Am 19. April wird der Kinderzirkus Willibald mit dem Stadtteilpreis 2018 ausgezeichnet. Das soziale Kulturprojekt ist damit einer von 17 Preisträgern.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 19. April 2018

Wenn Clowns, Artisten und Magie zusammenkommen handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Zirkus. Diese Akteure gibt es auch im Kinderzirkus Willibald, der am heutigen Donnerstag im Winterhuder Fährhaus mit dem Stadtteilpreis 2018 der MOPO und der PSD Bank  ausgezeichnet wird.  Ein ganz normaler Zirkus ist es aber nicht. Denn die Hauptakteure sind die Kinder der Gesamtschule Wilhelmsburg. Angefangen hat alles 1993, als das Zirkusprojekt von Wilhelm Kelber-Bretz an der Gesamtschule Wilhelmsburg ins Leben gerufen wurde.

Zur Geschichte des Zirkus gehört auch die HanseMerkur. Beim HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2002 gestalteten die Zirkuskinder das Rahmenprogramm rund um die Preisverleihung. Preisträger damals waren das REFUGIO München (Hauptpreisträger) sowie Die Arche e.V. mit dem Projekt „Kids-Küche“, der SUCHT- UND WENDEPUNKT e.V. und das Angebot der Elternberatungsstelle „Vom Säugling zum Kleinkind“ der Fachhochschule Potsdam.

Alle damaligen Preisträger gibt es heute noch und sie haben sich prima entwickelt, genau wie die Zirkusschule: Heute gibt es in ganz Wilhelmsburg feste Zirkusgruppen z.B. im Haus der Jugend oder in der Honigfabrik. Der Kinderzirkus ist somit über viele Schülergenerationen zu einem festen sozialen Kulturprojekt geworden. Mit dem Preisgeld über 2.500€ werden bis zu 100 neue Kostüme für die Zirkuskinder beschafft. Es ist also zu erwarten, dass die Zirkuskinder noch aus vielen weiteren Schülergenerationen kommen werden.

Wir freuen uns für die kleinen Akrobaten und sagen: Herzlichen Glückwunsch!

 

 

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