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Sport & Gesundheit

Starker Schlagabtausch am Rothenbaum

Am Samstag war es endlich soweit: Beim 3. Hockey Inklusionsturnier trafen begeisterte Hockeyspielerinnen und -spieler mit und ohne Behinderung aufeinander.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 9. April 2018

Marie Mävers schlüpfte dabei mal in eine ganz andere Rolle: Statt als Leistungssportlerin in der Damen Nationalmannschaft und dem UHC coachte sie und pfiff das gesamte Turnier.

Hierzu eingeladen hatten die HOCKEYS – eine der wenigen Mannschaften für Behinderte in Deutschland. Die Grande Dame des Hockeys, Greta Blunck, und Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, hatten sie 1991 ins Leben gerufen, nachdem immer mehr Eltern von Kindern mit Behinderung sie darauf angesprochen hatten. Körner war damals noch im Vorstand bei der Lebenshilfe Hamburg, für Blunck war ein Leben ohne Hockey undenkbar. Ihre Stärken und soziales Engagement haben beide vereint und so leisteten sie gemeinsam Pionierarbeit als sie die HOCKEYS  ins Leben riefen, denn vor 27 Jahren war Inklusion alles andere als ein „gängiger Begriff“.

Auch wenn bei dem Hallenturnier am Samstag der gemeinsame Spaß und die Freude am Wettkampf im Vordergrund standen, ging es doch ganz schön zur Sache. Neben den ehrgeizigen HOCKEYS nahmen in diesem Jahr der Klipper THCDer Club an der Alster und der SV Bergstedt teil. Die Mannschaften wurden vor Beginn untereinander gemixt und Marie hatte im Laufe des Turniers alle Hände voll damit zu tun, so manche erhitzte Gemüter zu beruhigen.

In unserem Film haben wir die Spielszenen für Sie eingefangen. Außerdem erfahren Sie von Greta Blunck, wie damals alles mit den HOCKEYS begann und Marie erklärt, warum ihr die inklusiven Begegnungen im Sport so wichtig sind und wer hier eigentlich von wem lernt.

Übrigens erhielt die Lebenshilfe und ihre Trainer für ihre Arbeit mit den HOCKEYS 2017 den Werner-Otto-Anerkennungspreis im Behinderten-Sport Ansprechpartner für die Mannschaft ist Michael Krohn (michael.krohn@hamburg.de), dessen Sohn Tom seit 18 Jahren selbst aktiv mitspielt.

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