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Sport & Gesundheit

Marie’s healthy kitchen

Am 19. November war Tag der Suppe. Zu dieser Jahreszeit wohl kein besonderer Tag, weil die Suppe, in ihren unterschiedlichen Variationen, viel zu häufig auf dem Tisch steht. Trotzdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, den bundesweiten Tag der Suppe zu würdigen und Ihnen mein neustes Kürbissuppenrezept vorstellen. Denn eine Kürbissuppe geht doch immer!

Veröffentlicht von Marie Mävers am 21. November 2019

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Die Kürbissuppe ist zu dieser Jahreszeit ein absoluter Klassiker. Nicht nur, dass sie das Gemüse regional kaufen können, es steckt auch noch voller Vitamine und ist ein gesunder Sattmacher: 100 g seines Fruchtfleisches haben nur 27 Kalorien. Außerdem besticht der Kürbis durch seine Vielseitigkeit. Als Gemüsebeilage, gefüllt, als Ofengemüse, zu Suppe verarbeitet oder in einem süßen Gebäck – der Kürbis macht immer eine gute Figur. Dabei liefert er viele Nährstoffe wie Beta-Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium.

Der Hokkaido-Kürbis stammt ursprünglich aus Japan und hat erst vor gut 20 Jahren den Weg nach Deutschland gefunden und sich seitdem zum absoluten Lieblingskürbis der Deutschen entwickelt. Das liegt wohl an seinem angenehm süßlichen Geschmack und das er schnell gegart mit Schale verzehrbereit ist. Natürlich gibt es auch viele andere Kürbissorten wie z.B. den Butternut-Kürbis. Mit seinem langen hellgelben Hals und dickem Boden ähnelt er einer Birne und das brachte ihm auch seinen Zweitnamen „Birnenkürbis“ ein.

Das Fruchtfleisch schmeckt im Gegensatz zum Hokkaido angenehm buttrig und mild. Insbesondere für Suppen und Eintöpfe eignet sich dieser Kürbis als tolle Komponente. Die Schale des Butternut-Kürbisses ist dabei deutlich härter. Bei langer Garzeit ist sie auf jeden Fall essbar, ich schäle diesen Kürbis aber immer gerne, weil mir sonst das Fruchtfleisch zu weich wird.

Damit Sie sich aber heute beim Einkaufen nicht entscheiden müssen, habe ich die beiden Kürbisorten in einer Suppe kombiniert. Köstlich und absolut lohnenswert nachzukochen.

 

Suppe aus Röstkürbis mit Rote Bete Chips

Zutaten (zwei bis vier Portionen):

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Butternut-Kürbis (Kürbisse zusammen sollten ca. 1 Kilo ergeben)
  • 2 Schalotten oder kleine Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL rote Currypaste
  • 300 ml Hafermilch
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Sesam zum Bestreuen

Add on:

  • 3 Knollen frische Rote Bete
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
So viel Zeit muss sein: 35MIN

Den Ofen auf 180° Grad Umluft vorheizen.

Den Hokkaido-Kürbis waschen, Kerne entfernen und in grobe Stücke schneiden. Den Butternut-Kürbis würde ich persönlich schälen (theoretisch lässt sich die Schale aber mitessen), Kerne entfernen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Ebenso mit Schalotten und Knoblauch vorgehen und alles zusammen auf ein Backblech geben. Mit einem Schuss Olivenöl und Salz vermengen und ab in den Ofen damit.

Ein zweites Backblech bereitstellen. Die Rote Bete Knollen schälen und in feine Scheiben schneiden. Auf dem Backblech mit Olivenöl, Zimt und Salz bestreuen und gründlich durchmengen. Anschließend nebeneinander auslegen (möglichst nicht übereinander) und unter den Kürbis in den Ofen schieben.

Nach 25 Minuten sollte das Kürbis-Gemüse goldbraun und gar sein. In einen Topf geben und mit den Gewürzen sowie Hafermilch und Gemüsebrühe übergießen. Mit einem Pürierstab zu einer Suppe pürieren und mit Salz abschmecken. Sollte Ihnen die Suppe noch zu dickflüssig sein – einfach noch Gemüsebrühe oder Hafermilch hinzufügen. Gegebenenfalls noch einmal erhitzen. Mit den Rote Bete Chips und Sesam garnieren und fertig.

Gerne können Sie auch noch Hirse oder Quinoa dazu servieren.

Mehr Gerichte finden Sie auf www.marymedeli.com

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