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Sport & Gesundheit

Marie’s healthy kitchen

Heute steht eine echte Premiere in Marie’s healthy kitchen an. Es ist das erste Mal, dass ich ein Rezept zum Brotbacken veröffentliche. Das hat nicht den Grund, dass ich kein Brot esse. Ganz im Gegenteil, ein selbstgebackenes Vollkornbrot oder vom Bäcker Ihres Vertrauens, halte ich für lecker und wichtig für die Gesundheit. Ich habe bisher immer den Luxus genossen, dass meine Schwester mich mit selbstgebackenem Brot versorgt hat. Jetzt habe ich mich aber einmal rangetraut und habe Ihnen mit den Ernährungstipps von Bas Kast auch noch aufbereitet, welche positiven Auswirkungen Vollkorn auf unseren Körper hat.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 6. Februar 2020

💡

Ernährungstipp „Etwas zum Thema Brot“

„Weißbrot ist, wie es der belgische Arzt Kris Verburgh in seinem exzellenten Buch „Die Ernährungs-Sanduhr“ formuliert, „an sich eigentlich kein Nahrungsmittel, sondern das, was übrig bleibt, wenn man aus Brot alle Mineralien, Ballast- und Nährstoffe herausholt“. Im Grunde ist Weißbrot eine Art Süßigkeit. (…) Beim Weißbrot werden Schale und Keimling entfernt, das Mehl wird, wie man sagt, „ausgemahlen“ (beim Mehl kennzeichnet man dies mit der „Typenzahl“, Mehl vom Type 405 etwa ist weiß wie Kokain und ungefähr ebenso nährstoffreich: Es enthält nur 405 Milligramm Mineralstoffe pro 100 Gramm Mehl). Bei einem Weizenkorn führt das Ausmahlen dazu, dass unter anderem 58 Prozent der Ballaststoffe, 83 Prozent des Magnesiums, 79 Prozent des Zinks, 92 Prozent des Selens, 61 Prozent der Folsäure sowie 79 Prozent des Vitamin E verloren gehen. Übrig bleibt eine Glukose-, also eine Art „Zuckerbombe“!“ (Der Ernährungskompass, Bas Kast, S. 162)

Aus dieser Analyse Kasts wird deutlich, dass Vollkorn und damit das echte grobe Vollkornbrot, ein komplett anderes Nahrungsmittel ist. Hierbei wird wortwörtlich das volle Korn verwendet und somit alle wichtigen Nährstoffe (Vitamine, Ballst- und Mineralstoffe) erhalten.

 

Vollkornbrot mit Sauerteig 

Zutaten (1 Laib Brot):

  • zwei Päckchen Flüssigsauerteig à 75 g
  • 1 TL Honig
  • 300 g Vollkornroggenmehl
  • 200 g Leinsamenmehl
  • Leinsamen
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Olivenöl
  • 25 g Frischhefe
  • Wasser + Salz
SO VIEL ZEIT MUSS SEIN: 15MIN + 60MIN GEHEN LASSEN + 40 MIN OFEN

In einer kleinen Schüssel 400 ml lauwarmes Wasser mit Hefe, Sauerteig und dem Teelöffel Honig vermengen. Mit einem Küchentuch abdecken und für fünf Minuten „angehen“ lassen.

Die beiden Mehlsorten in einer großen Schüssel vermengen und den Hefemix sowie einen Schuss Olivenöl und Salz hinzugeben. Sehr gut durchkneten. Wenn der Teig zu klebrig ist, einfach ein bisschen mehr Mehl hinzugeben. Als letzten Schritt Nüsse und Kerne Ihrer Wahl in den Teig einarbeiten (ich verwende am liebsten Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen und zerstoßene Walnüsse). Den Teig erneut mit einem Küchentuch abdecken und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Wenn Sie Gefallen am Brotbacken finden, empfiehlt sich meiner Erfahrung nach, die Anschaffung eines Gärkorbes. Das sogenannte „Peddigrohr“ begünstigt den Gärprozess des Brotes und schafft eine tolle Form und Muster für die Kruste.

Den Ofen auf 250°Grad Umluft mit Grillfunktion vorheizen.

Den Brotteig noch einmal gut durchkneten. Bei der Form des Brotes sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Haben Sie einen Gärkorb verwendet, können Sie das Brot einfach auf ein bemehltes Backblech setzen. Oder Sie verwenden eine mit Olivenöl gefettete Kastenform. Das Brot anschließend noch leicht mit Mehl bestreuen (gerne mit einem Sieb) oder mit Körnern und Kernen Ihrer Wahl.

Ab damit für 30 Minuten in den Ofen und eine schöne Kruste backen. Nach dieser Zeit den Ofen auf 180° Grad herunterdrehen und weitere zehn Minuten gar backen. Vollständig auskühlen lassen und dann am besten frisch genießen.

Übrigens bleibt Ihr Brot am längsten in einem einfachen Küchentuch frisch. Einfach gründlich einwickeln – das funktioniert besser als jede andere Verpackung und erhält die schöne Kruste.

Mehr Gerichte finden Sie auf www.marymedeli.com

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