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Aktuell läuft die Ausschreibung zum HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2018. Mehr Infos dazu hier.

Kinderschutz

Welt-Down-Syndrom-Tag 2018

Der heutige Aktionstag wurde im Jahre 2006 durch die Downsyndrome International und die European Downsyndrome Association zum ersten Mal ins Leben gerufen.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 21. März 2018

Das Down-Syndrom wird durch eine spezielle Genommutation hervorgerufen, bei der das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vorliegen (Trisomie). Deshalb wird es häufig auch als Trisomie 21 bezeichnet. Die durchschnittliche Häufigkeit des Vorkommens liegt zwischen 1:500 bis 1:800. Menschen mit dem Down-Syndrom weisen meist typische körperliche Merkmale auf und sind in ihren kognitiven Fähigkeiten meist so beeinträchtigt, dass sie geistig behindert sind.

Das sind nüchterne Zahlen und Fakten, die den Verstand bedienen.Aber können Sie auch mit dem Herzen gut sehen? Julius Winkelsträter kann das – und zwar so gut, dass wir alle viel von ihm gelernt haben. Vielleicht lag es an dieser ganz besonderen Fähigkeit, dass er die Hauptrolle des Kleinen Prinzen spielen konnte und mit dem Bundesjugendballett auf Tournee ging.

Wenn Sie öfter in diesem Blog stöbern oder auf anderen Wegen die Geschichte des HanseMerkur Preises für Kinderschutz verfolgen, wissen Sie , dass die Integrativen Gruppen des TV Schiefbahn im Jahr 2013 von uns mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wurden und die Tänzerinnen und Tänzer des Bundesjugendballetts (BJB) im Rahmen der Preisverleihung das Publikum begeistert haben.

Seitdem war das Bundesjugendballett drei Mal für einen Workshop zum TV Schiefbahn nach Willich gereist, bei der Preisverleihung im Jahr 2015 traten sie gemeinsam auf.

Der mittlerweile 20-jährige Inklusionssportler Julius Winkelsträter aus Willich war über zwei Jahre Teil der Compagnie, die sich aus den Tänzerinnen und Tänzern des BJB und Musikern der Lucerne Festival Academy zusammensetzt.

Ein kleiner Prinz (künstlerische Leitung: Kevin Haigen), Foto: Melanie Couson
Ein kleiner Prinz (künstlerische Leitung: Kevin Haigen), Foto: Melanie Couson

Unter der Leitung von Kevin Haigen führten sie eine collagenartige Inszenierung von Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ auf. Tänzer und Musiker verschmelzen hierbei auf wunderbare Weise zu einer Einheit.

Die Flötistin Maruta Staravoitava schwärmte: „Julius hat das Stück aufrichtiger gemacht.“

Wenn Sie wissen möchten, was Julius und der Rest der Compagnie sonst noch zu sagen haben, nehmen Sie sich die Zeit für einen wunderschönen und sehr sensiblen Blick hinter die Kulissen.

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