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Beruf & Familie

Wenn ich groß bin, werde ich…

Jungen möchten am liebsten Fußballspieler werden oder als Polizist oder Pilot arbeiten. Mädchen bevorzugen den Beruf der Tierärztin, Kinderkrankenschwester oder Lehrerin. Von diesen Berufen träumen die Kinder von heute. Beim alljährlichen Girl’s und Boy’s Day sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, in die Berufswelt reinzuschnuppern.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 29. März 2019

Die Idee des Girl’s Days bestand darin einen Aktionstag gegen Geschlechterstereotype einzuführen. Seit 2001 bekommen junge Mädchen einmal im Jahr die Chance an Berufe herangeführt zu werden, die für ihr Geschlecht als eher unüblich gelten. Der Boy’s Day folgte 2011. Wenn es um das Aufbrechen der Geschlechterstereotype und Chancengleichheit geht, können die Jungs wohl kaum ausgeschlossen werden. Während die Mädchen in technischen Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnlichen Einrichtungen Eindrücke sammeln sollen, sind für die Teilnehmer des Boy’s Days die Berufe aus den sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereichen vorgesehen.

Auch die HanseMerkur war dieses Jahre wieder Unterstützer des Berufs-Aktionstages für Mädchen und Jungen. Denn betrachtet man die heutigen Berufswünsche der Kinder, kommt auch das Streben nach kaufmännischen Tätigkeiten sehr selten vor.

Urkunde und das absolute Highlight der Teilnehmer: die PopSockets für das Handy im HanseMerkur Design!

Stolze 40 Kinder begleiteten gestern ihre Eltern zur Arbeit und wurden von Steffi Hill, Teamassistentin PA und den Azubis durch den Vormittag geführt. Neben einer Rallye durch das ganze Haus, standen die Azubis Rede und Antwort bei Fragen rund um die Ausbildung und den Arbeitsalltag bei der HanseMerkur. Gut vorbereitet und gestärkt durch ein Mittagessen ging es dann an die Arbeitsplätze der Eltern, wo mehr als nur über die Schulter geschaut wurde.

Die 13-jährige Anna schaute bei uns in der Unternehmenskommunikation vorbei. Die Achtklässlerin weiß schon genau was sie einmal werden möchte: Staatsanwältin. Auch wenn sie schon klare Vorstellungen von ihrer Zukunft hat, findet sie den Girl’s Day eine tolle Sache. „Von der Schule aus waren wir nur einmal bei unserem Bürgermeister und der hat uns politische Aufgabenfelder gezeigt. Ansonsten ist es in der Schule alles sehr theoretisch.“, erklärt sie. Durch den Girl’s Day war sie seit der fünften Klasse schon in den unterschiedlichsten Branchen unterwegs z.B. in einem Kindergarten, einer Bank und in einem Kaufhaus. Besonders gut gefallen hat ihr der erste Teil des Tages, an dem in der Gruppe auch die Möglichkeit bestand, andere Kinder kennenzulernen und den Azubis Fragen stellen zu können.

„Es war ein toller Tag und ich habe super viel gesehen. Nächstes Jahr möchte ich aber gerne in eine Tierarztpraxis.“, resümierte ein anderes junges Mädchen. Wie schön, dass es in unserem digitalen Zeitalter immer noch diese Berufe sind, die Kinder faszinieren. Bei dem Bedarf den es an Piloten, Ärzten, Krankenpflegepersonal und Lehrern gibt, können Kinderträume also doch noch wahr werden.

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