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Kinderschutz

Wie man Riesen bekämpft – Wahre Mutmachergeschichten

„Die Kleinen stärken“ – Das ist das Ziel des Mentalcoaches der Fußballprofis, David Kadel. Ihm ist es gelungen, 36 Personen des öffentlichen Lebens dazu zu bringen, ihre Mutmachergeschichten zu erzählen. Ob es die eigene oder eine Geschichte von Freunden ist, sie haben bei mir das ein oder andere Mal Gänsehaut ausgelöst.

Veröffentlicht von Pia Kracke am 2. Oktober 2020

Wir kennen es alle, der erste Liebeskummer. Heute denkt man mit einem Schmunzeln an die Zeit zurück, aber zu der Zeit war es das schlimmste Gefühl der Welt. Wird es einem je besser gehen? Kann man überhaupt wieder lieben? Fragen, die wir uns als Jugendliche gestellt haben, aber nicht selten unausgesprochen gelassen haben. Heute sieht man, dass das Leben weiter geht und nicht mit der Trennung oder dem Kontaktabbruch des Schwarms vorbei ist.

In dem Buch Wie man Riesen bekämpft von David Kadel geht es nicht nur um Liebeskummer, es geht viel mehr darum, den Kindern und Jugendlichen zu zeigen: Ihr seid nicht allein! Es gibt auch andere Menschen, Menschen, die ihr gegebenenfalls sogar aus dem Fernsehen oder dem Internet kennt, die genau das Gleiche, oder zumindest etwas Ähnliches erlebt haben. Wenn man sich die Geschichten von Persönlichkeiten wie Samuel Koch, Michael Stahl, Matthias Ginter und vielen mehr anschaut, kann man eine Menge mitnehmen.

Im Grunde geht es in jeder Geschichte darum, an sich selbst zu glauben, sich stark zu fühlen, auch wenn man gerade am Boden zerstört ist und immer sein Ziel vor Augen zu haben. Solange man das beherzigt, geht es immer weiter. Viele der bekannten Persönlichkeiten hatten schwierige Familienverhältnisse, haben Ausgrenzung erlebt und riesige Steine von ihrem Weg entfernen müssen. Aber sie alle schreiben, dass sie genau das stark gemacht hat, dass sie daraus gelernt haben und es gerne weiter geben möchten. Sie ermutigen die Leser, ihre Geschichten zu erzählen und an sich zu glauben. Wenn wir ehrlich sind, sollten sich das nicht nur die Kleinsten unserer Gesellschaft zu Herzen nehmen, sondern auch wir Erwachsenen. Wann waren Sie das letzte Mal stolz auf etwas, was Sie geschafft haben? Fangen Sie wieder an, an sich und an Ihr Umfeld zu glauben und die Kleinsten auf deren Weg zu unterstützen.

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