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Beruf & Familie

XMM – Total motiviert!

Am Dienstag fand der zweite Workshop des aktuellen XING Mentor Month statt. Dieses Mal ging es darum, ein überzeugendes Bewerbungsanschreiben zu formulieren. Bei der Einführung zum Thema habe ich bereits etwas dazugelernt, obwohl ich gar nicht zu den offiziellen Teilnehmern gehörte.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 17. August 2018

Wussten Sie, dass das Anschreiben einer Bewerbung kaum noch Anschreiben, sondern Motivationsschreiben genannt wird? Mir war die Bezeichnung neu, dabei ist sie so logisch. Denn genau darum geht es in dem Brief: aktiv und positiv zu formulieren, was einen motiviert, die vakante Stelle anzutreten.

An Motivation mangelte es den Teilnehmern glücklicherweise nicht. Gemeinsam mit der 1:1-Betreuung durch die Helping Hands ging es nach der kurzen Einführung sofort los. Ziel war es, am Ende des Workshops eine selbst formulierte Bewerbung inklusive der relevanten Anlagen an ein Unternehmen zu senden. Gearbeitet wurde dabei natürlich mit aktuellen Stellenausschreibungen von unterschiedlichen Firmen. Anfangs dachte ich, dass vier Stunden viel zu lang angesetzt sind und wurde schnell eines Besseren belehrt.

Das Motivationsschreiben sollte die Fragen „Wer bist Du?„, „Was kannst Du?„, „Warum willst Du zu dem Unternehmen?“ und „Was hat das Unternehmen davon, wenn es Dich einstellt?“ beantworten. Die sogenannte Königsdisziplin besteht darin, dass das Schreiben nicht länger als eine Seite sein sollte.

Auch in dieser Woche durfte ich wieder Rania über die Schulter schauen, die durch die helfenden Hände von Maike unterstützt wurde. Rania hat Mathematik studiert und vor ihrer Flucht aus Syrien über zehn Jahre an der Oberstufe eines Gymnasiums in Aleppo unterrichtet. Das wird sie hier nicht einfach so fortsetzen können und versucht deshalb, sich in verschiedene Richtungen neu zu orientieren. Am Dienstag entschied sie sich für eine Bewerbung zu einem dualen Studiengang „Soziale Arbeit“. Die Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen liegt ihr. Sie ist sehr kommunikativ und ihr interkultureller Hintergrund kommt ihr hier zugute. Rania und Maike hatten viele Ideen, haben formuliert und wieder umformuliert. Die Mathematikerin hat dabei auch so einige Kniffe in Word gelernt, die sie bis dahin noch nicht kannte. Am Ende passte der hochmotivierte Text tatsächlich auf eine Seite und nun drücken wir natürlich Rania und den anderen Teilnehmern fest die Daumen.

Eine große Hürde für die meisten Teilnehmer ist, dass sie zwar über ein Smartphone verfügen und somit  Zugriff auf die gängigen Jobportale haben, aber die wenigsten besitzen seit der Flucht aus ihrem Heimatland einen PC oder Laptop. Es ist ihnen deshalb kaum möglich kurzfristig ein neues individuelles Anschreiben zu erstellen.

Sollten Sie sich also zufällig gerade von Ihrem PC oder Laptop trennen wollen, wenden Sie sich gern an uns, wir kümmern uns um die Vermittlung. Darüber hinaus prüfen natürlich auch gerade unsere Bestände an Altgeräten.

Die nächste Woche wird übrigens besonders spannend, da geht es um die interkulturellen Unterschiede und Besonderheiten in der Arbeitswelt. Wir werden natürlich wieder darüber berichten.

Mehr Informationen zum Xing Mentor Month finden Sie hier.

 

 

 

 

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