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Sport & Gesundheit

Za-Donk!

Es klingt wie der Schlachtruf eines Comic-Superhelden und hat tatsächlich auch eine Menge damit zu tun: Am 16. August 2018 beginnt in Hamburg die Rollstuhlbasketball-WM. 336 Superhelden gehen dabei in 28 Teams an den Start. Heute erfahren Sie, wie Sie mit unserer Hilfe live dabei sein können und was Edina Müller als erfolgreiche Ex-Rollstuhlbasketballerin zu sagen hat.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 31. Juli 2018

Edina Müller, die ehemalige Schirmherrin des HanseMerkur Preises für Kinderschutz, ist auch irgendwie eine Superheldin, auch wenn sie das wahrscheinlich gar nicht hören will.

Bei den Paralympics 2012 in London bekam sie mit ihrer Mannschaft für ihre Leistung im Rollstuhlbasketball sogar die Goldmedaille. Danach wechselte die Powerfrau erfolgreich aufs Wasser: Als Parakanutin reichte es 2015 in der Europa- und der Weltmeisterschaft bereits für die Silbermedaille, 2016 holte sie in beiden Turnieren Gold. Die Paralympics 2016 in Rio bescherten ihr die Silbermedaille. Und was ist mit Tokyo 2020? Klar: Wir rechnen mit Gold! Trotz ihres intensiven Trainings nahm sie sich anlässlich der Rollstuhlbasketball WM Zeit für ein kurzes Interview.

Du selbst warst viele Jahre erfolgreiche Rollstuhlbasketballerin und hast sogar paralymisches Gold geholt. Warum hast du 2014 damit aufgehört und zum Parakanu gewechselt?
Ich habe aus persönlichen Gründen mit Rollstuhlbasketball in Hamburg aufgehört, es hat einfach nicht mehr gepasst. Da ich aber sehr verbunden mit der Stadt bin, ich hier mit meinem Partner lebe und hier auch meinen Traumjob gefunden habe, kam ein Wechsel für mich erst einmal nicht in Frage und ich habe meine internationale Karriere beendet. Kanu bin ich schon länger freizeitmäßig gefahren und hatte im gleichen Jahr die Chance Kanu Rennsport auszuprobieren. Ich war direkt begeistert und habe mit vollem Elan den Winter durchtrainiert. Ganz ohne Druck habe ich dann an der nächsten Quali teilgenommen und es hat auf Anhieb geklappt.

Wirst du wehmütig, wenn du heute als Gast bei der WM zusiehst?
Nein gar nicht, ich werde es sehr genießen von der anderen Seite die Spiele zu verfolgen und werde kräftig anfeuern!

Du hast von einem Mannschaftssport zum Einzelkampf gewechselt. Fehlt dir auf dem Wasser manchmal ein ganzes Team?
Nein, natürlich hat ein Mannschaftssport ein ganz besondere Teamdynamik, aber auch ich bin mit meiner Rennsportgruppe auf dem Wasser. Kanu ist ein sehr familiärer Sport und Team wird groß geschrieben, ob im Einer oder im Mannschaftsboot.

Du trainierst selbst gerade mit voller Power für die 97. Deutsche Kanu-Meisterschaft vom 28. August bis 2. September in Hamburg. Bei welchen Rennen trittst du dort an?
Bei der DM werde ich im Kajak und Va’a über die 200m an den Start gehen und im inklusiven K2 Mixed, bei dem ein Kanute und ein Parakanute im Boot sitzen, worauf ich mich ganz besonders freue- ich liebe Mannschaftsbootrennen!

Egal welche Sportart – was wünscht du dir insgesamt für den Behindertensport?
Da könnte man sicher Seiten füllen. Ich hoffe einfach, dass der Sport die Aufmerksamkeit bekommt die er verdient. Viele Randsportarten haben da ähnliche Probleme, ich denke der inklusive Sport ist da ein guter Ansatzpunkt gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten und unsere Sportarten näher zu bringen. Beispiele, wie die mediale Aufmerksamkeit in England um die Spiele in London- die im olympischen sowie im paralympischen Sport bis heute anhält- sind ein gutes Beispiel, dass es funktioniert!

Wenn wir Sie jetzt aufmerksam gemacht haben und Sie sich die Superhelden des Rollstuhlbasketballs einmal aus der Nähe ansehen wollen, dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift an csr@hansemerkur.de. Wir verlosen 25 x 2 Voucher, mit denen Sie Tickets für eine beliebige Abendsession erhalten.

Einsendeschluss ist der 12. August 2018.  Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft hier in Hamburg erhalten Sie hier.

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