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Ethik & Gesellschaft

Alle zusammen für die Zukunft: Hoffnungsvoller Blick gen 2022

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Laut einer repräsentativen Umfrage sind mehr als zwei Drittel der Deutschen bereit, vorübergehende Einschränkungen beim Lebensstil hinzunehmen – wenn dadurch die Zukunft kommender Generationen sicherer wird.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 13. Januar 2022

70 Prozent der Befragten signalisierten ihre Bereitschaft, beim eigenen Lebensstil zu verzichten – dies fanden die Forscher des Hamburger Opaschowski Institut heraus, wie das Domradio berichtete. Der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) lag die Meldung am heutigen Mittwoch exklusiv vor.

Die höchste Zustimmung (74 Prozent) lag demnach in der Elterngeneration von 30 bis 49 Jahren, gefolgt von der Großelterngeneration ab 65 Jahren (73 Prozent). Unterschiede gab es nicht nur zwischen Frauen (74 Prozent) und Männern (66 Prozent); die ländliche Region liegt mit 85 Prozent vor den Großstädtern (72 Prozent).

Insgesamt seien die Deutschen beim Konsumieren und Geldausgeben nachweislich bescheidener geworden.  „Die meisten Deutschen denken inzwischen nachhaltig und wollen sich möglichst auch so verhalten.“, sagte Institutsleiter und Zukunftsforscher Horst Opaschowski der KNA. „Die Corona-Krise hat die Lebenseinstellung der Menschen in den letzten zwei Jahren grundlegend verändert“. Parallel gibt es Anzeichen für eine neue Solidarität unter den Generationen – zu groß sei die Sorge, dass kommende Generationen zum Verlierer der Krise(n) werden. „Der Generationenzusammenhalt von Enkeln, Kindern, Eltern und Großeltern wird zum Krisenhelfer.“

Diese Erkenntnisse lassen doch hoffen und lassen uns ein wenig hoffnungsvoller ins Jahr 2022 blicken. An der Umfrage hatten bundesweit 1.000 Personen ab 14 Jahren teilgenommen. Sie wurden zwischen dem 15. und 19. November befragt.

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