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Ethik & Gesellschaft

Armutsrisiko:  Hamburg über dem Bundesdurchschnitt

Die Corona-Pandemie und deren Folgen sind sehr vielschichtig. Eine nicht unerhebliche Folge ist die des Armutsrisikos, das in Deutschland fast überall gestiegen ist.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 4. Juli 2022

So der jetzt veröffentlichte Armutsbericht 2022 des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Zwar ging in Hamburg die Armutsrisikoquote um 0,5 Prozent auf jetzt 17,3 Prozent zurück; damit liegt die Hansestadt aber immer noch über dem Bundesdurchschnitt von 16,6 Prozent.

In das Armutsrisiko fallen ganz besonders Erwerbslose, Alleinerziehende, kinderreiche Haushalt und Menschen mit Migrationshintergrund. Doch eine Gruppe gibt besonders Anlass zur Sorge: Rentner. „Besorgniserregend ist die Armutsentwicklung bei den Rentnerinnen und Rentnern“, sagte die Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hamburg, Kristin Alheit. Bei Menschen über 65 Jahren stieg die Quote von 17,3 auf 19,0 Prozent – eine Verdreifachung seit 2006.

Als armutsgefährdet gelten all jene Menschen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat.

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