HanseMerkur

Achtung: Neue Bewerbungsfrist!

Bewerben Sie sich schon jetzt für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2021. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2021. Weitere Informationen finden Sie hier.

Preisträger der HanseMerkur Preise für Kinderschutz 2019

Endlich sind die Preisträger offiziell: Sie kommen aus Berlin, Radebeul, Lübeck, Hamburg und Otterberg! Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den Verein AMSOC.

Mehr Infos

Kinder auf der Flucht haben Rechte!

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 21. Juni 2021

21Jun.

Zum gestrigen Weltflüchtlingstag weisen eine Vielzahl von Kinderrechtsorganisationen auf die prekäre Lage geflüchteter, teils auch unbegleiteter Kinder und Jugendlicher hin. Ihre Erfahrungen sind erschreckend, wie ein aktueller Bericht von Save the Children zeigt. Dabei verstößt es gegen internationales Recht, diesen Kindern und Jugendlichen Hilfe zu verweigern. Ein Einblick in eine dringend zu lösende Situation.

Jugendstudie „Junges Europa 2021“: Junge Menschen sind müde – aber zuversichtlich

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 17. Juni 2021

17Jun.

Seit 2017 veröffentlicht die TUI Stiftung jedes Jahr die Jugendstudie „Junges Europa“. Darin werden Jugendliche und junge Erwachsene aus sieben europäischen Ländern zwischen 16 und 26 Jahren zu aktuellen europäischen Themen befragt. Gestern wurden in Berlin die Ergebnisse der fünften Ausgabe vorgestellt, in der 6.253 junge Menschen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen im April dieses Jahres vom Meinungsforschungsinstitut YouGov befragt wurden. Das zusammenfassende Ergebnis: Die Lebenssituation für junge Menschen in Europa hat sich durch die Pandemie deutlich verschlechtert, dennoch schaut die Generation der unter 26-Jährigen mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. Ein Stimmungsbild.

Kinderarbeit hat Hochkonjunktur

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 11. Juni 2021

11Jun.

Morgen ist für uns ein ganz besonderer Tag, denn der 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Seit 2002 macht er jedes Jahr auf die Ausbeutung und Versklavung von Kindern aufmerksam. Dieses Jahr bekommt er eine ebenso besondere Bedeutung, denn das Jahr 2021 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr zur Beendigung von Kinderarbeit ausgerufen. Passend dazu plant der Bundestag heute endlich das nicht gerade unumstrittene Lieferkettengesetz zu verabschieden. Es greift sicherlich zu kurz, aber dennoch: Es ist dringend nötig. Denn die Auswirkungen der Corona-Pandemie drohen die bisherigen Fortschritte gegen Kinderarbeit zunichtezumachen: Laut einem aktuellen Report von ILO und UNICEF wächst die Zahl der ausgebeuteten Kinder erstmals wieder seit zwei Jahrzehnten.

Kindersicherheitstag – ein Perspektivwechsel

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 10. Juni 2021

10Jun.

Jedes Jahr veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. den Kindersicherheitstag als Event und Medienereignis. Unter dem diesjährigen Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst – Unfallgefahren zu Hause entdecken und beseitigen“ ist es das zentrale Ziel, ein Bewusstsein für Unfallgefahren zu wecken.

„KiKA Award“: Zeigt uns euer Projekt!

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 7. Juni 2021

07Jun.

Kinder haben ein Recht auf Mitbestimmung – schließlich sind sie die Zukunft und leben dann in einer Welt, die wir heute maßgeblich prägen. Die jungen kreativen Köpfe von heute wissen oftmals, wie eine Welt in ihrer Zukunft aussehen soll – und engagieren sich dafür. Der Kinderkanal, bekannt als KiKA, gibt diesen Ideen eine Plattform und zeichnet sie mit dem „KiKA Award“ aus. Noch bis zum 30. Juni haben alle kleinen und großen Weltverbesserer zwischen zehn und 16 Jahren die Chance, ihr Projekt für den diesjährigen Award einzureichen.

Sesame Workshop: Kinder für eine bessere Welt vorbereiten

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 1. Juni 2021

01Jun.

Ernie und Bert, Grobi, das Krümelmonster oder Oskar aus der Mülltonne – wer kennt sie nicht, die Helden unserer Kindheit aus der Sesamstraße, die auch heute noch unsere Kinder begeistern? Was wohl aber die wenigsten wissen: Die Sesamstraße basiert auf einer Non-Profit Organisation, die in 150 Ländern der Welt aktiv ist, um Kindern zu helfen, weltweit gewandter, stärker und einfach freundlicher heranzuwachsen. Die Rede ist vom Sesame Workshop. Und der Name ist Programm! Zum heutigen Internationalen Kindertag wollen wir diese Organisation einmal näher beleuchten.

Vermisst – wenn das Warten unerträglich ist

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 25. Mai 2021

25Mai.

Gerade eben hatte Lukas noch die Schaufel in der Hand auf diesem riesigen, völlig überfüllten Spielplatz. Ich war nur wenige Meter von ihm und der Sandkiste entfernt, allzeit bereit, zu ihm zu springen, wenn irgendetwas ist. Für mich ein ganz normaler Abstand. Dann habe ich mich nur einen Moment wegdreht, nur einen Moment, der mein ganzes Leben verändern wird. Denn plötzlich war Lukas nicht mehr da. Ein Albtraum beginnt, den jedes Jahr Tausende Familien durchleben. Viele nur für kurze Zeit, einige ihr Leben lang. Der heutige Internationale Tag der vermissten Kinder soll uns nicht nur daran erinnern. Wir wollen auch eine Antwort auf die Frage geben: Was tun, wenn ein Kind plötzlich vermisst wird?

Kinder von Häftlingen: Wenn Schweigen kein Gold ist

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 11. Mai 2021

11Mai.

Es ist ein Thema, was oft und gern verschwiegen wird, denn es verursacht ein Stigma, das man nicht mehr los wird: Eltern, die im Gefängnis sitzen. Schätzungen zur Folge betrifft das in Deutschland derzeit rund 100.000 Kinder. Die Verschwiegenheit führt jedoch dazu, dass es für diese Kinder sehr wenige Möglichkeiten gibt, sich darüber mit jemandem auszutauschen.
Ein Onlineangebot der Caritas in Zusammenarbeit mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe schafft Abhilfe. Ein Perspektivwechsel, der nicht nur betroffene Kinder aufklärt.

Das Recht, ein Recht zu haben: Gipfel für Kinder, Jugendliche und Familien

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 6. Mai 2021

06Mai.

Rund 240 Beschwerden gingen bis Ende April beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die so genannte Corona-Notbremse ein. Von Klagen für die Rechte der Kinder während der Corona-Zeit hingegen hört man wenig. Haben aber gerade sie nicht ein Recht auf Spielen, ein Recht auf Bildung, ein Recht auf Unversehrtheit in diesen Zeiten? Was bisher von verschiedenen Organisationen als „Grundrechte der Kinder“ zusammengefasst wird, verlangt insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie endlich in das Grundgesetzt aufgenommen zu werden. Denn der aktuelle UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder zeigt: Die Lage ist prekär.

Ambulante Kinderhospizbegleitung – meine persönlichen Erfahrungen Teil 2

Veröffentlicht von Pia Kracke am 3. Mai 2021

03Mai.

Es ist noch nicht all zu lang her, dass ich hier von meinen Erfahrungen als Kinderhospizbegleiterin gesprochen habe und doch tue ich es heute wieder, denn Mia ist Ende Januar gestorben – wie sagt man das so schön: über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich würde Sie gerne an meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Abschied nehmen, dem Sterben und dem Tod eines Mädchens, das ich nach sechs Monaten wirklich ins Herz geschlossen habe, teilhaben lassen. Mia ist so schön gestorben, wie ein Kind mit nicht einmal vier Jahren sterben kann. Ich werde Sie, wenn Sie mögen, mitnehmen und den Tag, so wie ich ihn erlebt habe, beschreiben, an dem Mia körperlich die Erde verlassen hat.

Eine beschämende Bilanz

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 17. März 2021

17Mrz.

„Es sind nicht die Flüchtlinge Griechenlands, sondern die Flüchtlinge Europas“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller vor einem halben Jahr, wenige Tage nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria. Er forderte mit seinem Appell die Bundesregierung auf, umgehend 2.000 der geflüchteten Menschen aufzunehmen. 291 von ihnen sind bislang in Deutschland angekommen. Statt einer Umverteilung auf die EU-Staaten wurde das provisorische Zeltlager Kara Tepe geschaffen.

Pandemic Classroom

Veröffentlicht von Heinz-Gerhard Wilkens am 9. März 2021

09Mrz.

Manchmal bedarf es starker Bilder, um auf die weltweite Bildungsmisere seit einem Jahr Pandemie hinzuweisen. Und so hat UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, am 3. März 2021 in New York die Installation „Pandemic Classroom“ enthüllt, ein Modell-Klassenzimmer, das aus 168 leeren Schreibtischen und Stühlen besteht. Hinter jedem verwaisten Stuhl hängt ein leerer Rucksack, als Platzhalter für das hintangestellte Potential jener 168 Millionen Kinder, deren Schulen wegen der Covid-19-Pandemie seit fast einem Jahr weltweit vollständig geschlossen sind.

Preisträger 2019 im Podcast gegen Nazis

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 2. März 2021

02Mrz.

Am vergangenen Freitag ging aus der Podcast-Reihe „Laut gegen Nazis“, die wir hier bereits im Oktober vorgestellt haben, die Episode 16 „Extremislos“ online. Zu Gast war keiner Geringerer als Philip Schlaffer. Interviewt wurde er von Jörn Menge und unserer Kollegin Mia Holland. Kommt Ihnen das alles ein bisschen bekannt vor? Kein Wunder!

Billstedt vs. Eppendorf

Veröffentlicht von Marie Mävers am 23. Februar 2021

23Feb.

Für Eltern und vor allem die Kinder in Deutschland wird langsam das Licht am Ende der Tunnels heller: Bund und Länder haben entschieden, dass die Schulen schrittweise wieder geöffnet werden dürfen. Dazu können die Länder zum Großteil ihre eigenen Konzepte vorlegen und verfolgen. 

Keine Rechte für Kinder bei der Impfstrategie

Veröffentlicht von Marie Mävers am 19. Februar 2021

19Feb.

In Deutschland war die Impfstrategie von Anfang an klar: Erst die Risikogruppen d.h. Personen über dem 80. Lebensjahr. Hinzu kommen die Personen, die durch ihre tägliche Arbeit mit diesen Personen im Kontakt sind und natürlich das ärztliche Personal, dass sich seit der Ausbreitung des Coronavirus einem großen Berufsrisiko aussetzt. Diese Personengruppe fällt unter die Impf-Priorität eins. Auf vier weitere Prioritätsgruppen verteilen sich Menschen des Alters 80 bis 60 Jahren, Menschen mit Vorerkrankungen und weitere gefährdete Berufsgruppen z.B. Erzieher, Polizisten, Busfahrer etc. Auf diese fünf Gruppen folgt dann der Rest der Bevölkerung, mit ca. 45 Millionen und Einzelfälle. Welche Personengruppe allerdings keine Erwähnung in dieser Liste findet sind Jugendliche und Kinder.