HanseMerkur

Achtung: Neue Bewerbungsfrist!

Bewerben Sie sich schon jetzt für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2021. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2021. Weitere Informationen finden Sie hier.

Preisträger der HanseMerkur Preise für Kinderschutz 2019

Endlich sind die Preisträger offiziell: Sie kommen aus Berlin, Radebeul, Lübeck, Hamburg und Otterberg! Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den Verein AMSOC.

Mehr Infos

Kindersicherheitstag – ein Perspektivwechsel

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 10. Juni 2021

10Jun.

Jedes Jahr veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. den Kindersicherheitstag als Event und Medienereignis. Unter dem diesjährigen Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst – Unfallgefahren zu Hause entdecken und beseitigen“ ist es das zentrale Ziel, ein Bewusstsein für Unfallgefahren zu wecken.

„KiKA Award“: Zeigt uns euer Projekt!

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 7. Juni 2021

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Kinder haben ein Recht auf Mitbestimmung – schließlich sind sie die Zukunft und leben dann in einer Welt, die wir heute maßgeblich prägen. Die jungen kreativen Köpfe von heute wissen oftmals, wie eine Welt in ihrer Zukunft aussehen soll – und engagieren sich dafür. Der Kinderkanal, bekannt als KiKA, gibt diesen Ideen eine Plattform und zeichnet sie mit dem „KiKA Award“ aus. Noch bis zum 30. Juni haben alle kleinen und großen Weltverbesserer zwischen zehn und 16 Jahren die Chance, ihr Projekt für den diesjährigen Award einzureichen.

Sesame Workshop: Kinder für eine bessere Welt vorbereiten

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 1. Juni 2021

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Ernie und Bert, Grobi, das Krümelmonster oder Oskar aus der Mülltonne – wer kennt sie nicht, die Helden unserer Kindheit aus der Sesamstraße, die auch heute noch unsere Kinder begeistern? Was wohl aber die wenigsten wissen: Die Sesamstraße basiert auf einer Non-Profit Organisation, die in 150 Ländern der Welt aktiv ist, um Kindern zu helfen, weltweit gewandter, stärker und einfach freundlicher heranzuwachsen. Die Rede ist vom Sesame Workshop. Und der Name ist Programm! Zum heutigen Internationalen Kindertag wollen wir diese Organisation einmal näher beleuchten.

Vermisst – wenn das Warten unerträglich ist

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 25. Mai 2021

25Mai.

Gerade eben hatte Lukas noch die Schaufel in der Hand auf diesem riesigen, völlig überfüllten Spielplatz. Ich war nur wenige Meter von ihm und der Sandkiste entfernt, allzeit bereit, zu ihm zu springen, wenn irgendetwas ist. Für mich ein ganz normaler Abstand. Dann habe ich mich nur einen Moment wegdreht, nur einen Moment, der mein ganzes Leben verändern wird. Denn plötzlich war Lukas nicht mehr da. Ein Albtraum beginnt, den jedes Jahr Tausende Familien durchleben. Viele nur für kurze Zeit, einige ihr Leben lang. Der heutige Internationale Tag der vermissten Kinder soll uns nicht nur daran erinnern. Wir wollen auch eine Antwort auf die Frage geben: Was tun, wenn ein Kind plötzlich vermisst wird?

Kinder von Häftlingen: Wenn Schweigen kein Gold ist

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 11. Mai 2021

11Mai.

Es ist ein Thema, was oft und gern verschwiegen wird, denn es verursacht ein Stigma, das man nicht mehr los wird: Eltern, die im Gefängnis sitzen. Schätzungen zur Folge betrifft das in Deutschland derzeit rund 100.000 Kinder. Die Verschwiegenheit führt jedoch dazu, dass es für diese Kinder sehr wenige Möglichkeiten gibt, sich darüber mit jemandem auszutauschen.
Ein Onlineangebot der Caritas in Zusammenarbeit mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe schafft Abhilfe. Ein Perspektivwechsel, der nicht nur betroffene Kinder aufklärt.

Das Recht, ein Recht zu haben: Gipfel für Kinder, Jugendliche und Familien

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 6. Mai 2021

06Mai.

Rund 240 Beschwerden gingen bis Ende April beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die so genannte Corona-Notbremse ein. Von Klagen für die Rechte der Kinder während der Corona-Zeit hingegen hört man wenig. Haben aber gerade sie nicht ein Recht auf Spielen, ein Recht auf Bildung, ein Recht auf Unversehrtheit in diesen Zeiten? Was bisher von verschiedenen Organisationen als „Grundrechte der Kinder“ zusammengefasst wird, verlangt insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie endlich in das Grundgesetzt aufgenommen zu werden. Denn der aktuelle UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder zeigt: Die Lage ist prekär.

Ambulante Kinderhospizbegleitung – meine persönlichen Erfahrungen Teil 2

Veröffentlicht von Pia Kracke am 3. Mai 2021

03Mai.

Es ist noch nicht all zu lang her, dass ich hier von meinen Erfahrungen als Kinderhospizbegleiterin gesprochen habe und doch tue ich es heute wieder, denn Mia ist Ende Januar gestorben – wie sagt man das so schön: über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich würde Sie gerne an meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Abschied nehmen, dem Sterben und dem Tod eines Mädchens, das ich nach sechs Monaten wirklich ins Herz geschlossen habe, teilhaben lassen. Mia ist so schön gestorben, wie ein Kind mit nicht einmal vier Jahren sterben kann. Ich werde Sie, wenn Sie mögen, mitnehmen und den Tag, so wie ich ihn erlebt habe, beschreiben, an dem Mia körperlich die Erde verlassen hat.

Eine beschämende Bilanz

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 17. März 2021

17Mrz.

„Es sind nicht die Flüchtlinge Griechenlands, sondern die Flüchtlinge Europas“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller vor einem halben Jahr, wenige Tage nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria. Er forderte mit seinem Appell die Bundesregierung auf, umgehend 2.000 der geflüchteten Menschen aufzunehmen. 291 von ihnen sind bislang in Deutschland angekommen. Statt einer Umverteilung auf die EU-Staaten wurde das provisorische Zeltlager Kara Tepe geschaffen.

Pandemic Classroom

Veröffentlicht von Heinz-Gerhard Wilkens am 9. März 2021

09Mrz.

Manchmal bedarf es starker Bilder, um auf die weltweite Bildungsmisere seit einem Jahr Pandemie hinzuweisen. Und so hat UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, am 3. März 2021 in New York die Installation „Pandemic Classroom“ enthüllt, ein Modell-Klassenzimmer, das aus 168 leeren Schreibtischen und Stühlen besteht. Hinter jedem verwaisten Stuhl hängt ein leerer Rucksack, als Platzhalter für das hintangestellte Potential jener 168 Millionen Kinder, deren Schulen wegen der Covid-19-Pandemie seit fast einem Jahr weltweit vollständig geschlossen sind.

Preisträger 2019 im Podcast gegen Nazis

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 2. März 2021

02Mrz.

Am vergangenen Freitag ging aus der Podcast-Reihe „Laut gegen Nazis“, die wir hier bereits im Oktober vorgestellt haben, die Episode 16 „Extremislos“ online. Zu Gast war keiner Geringerer als Philip Schlaffer. Interviewt wurde er von Jörn Menge und unserer Kollegin Mia Holland. Kommt Ihnen das alles ein bisschen bekannt vor? Kein Wunder!

Billstedt vs. Eppendorf

Veröffentlicht von Marie Mävers am 23. Februar 2021

23Feb.

Für Eltern und vor allem die Kinder in Deutschland wird langsam das Licht am Ende der Tunnels heller: Bund und Länder haben entschieden, dass die Schulen schrittweise wieder geöffnet werden dürfen. Dazu können die Länder zum Großteil ihre eigenen Konzepte vorlegen und verfolgen. 

Keine Rechte für Kinder bei der Impfstrategie

Veröffentlicht von Marie Mävers am 19. Februar 2021

19Feb.

In Deutschland war die Impfstrategie von Anfang an klar: Erst die Risikogruppen d.h. Personen über dem 80. Lebensjahr. Hinzu kommen die Personen, die durch ihre tägliche Arbeit mit diesen Personen im Kontakt sind und natürlich das ärztliche Personal, dass sich seit der Ausbreitung des Coronavirus einem großen Berufsrisiko aussetzt. Diese Personengruppe fällt unter die Impf-Priorität eins. Auf vier weitere Prioritätsgruppen verteilen sich Menschen des Alters 80 bis 60 Jahren, Menschen mit Vorerkrankungen und weitere gefährdete Berufsgruppen z.B. Erzieher, Polizisten, Busfahrer etc. Auf diese fünf Gruppen folgt dann der Rest der Bevölkerung, mit ca. 45 Millionen und Einzelfälle. Welche Personengruppe allerdings keine Erwähnung in dieser Liste findet sind Jugendliche und Kinder.

Ist dieser Lockdown das Falscheste?

Veröffentlicht von Heinz-Gerhard Wilkens am 10. Februar 2021

10Feb.

Der zweite Never-Ending Shutdown zerrt an den Nerven vieler. Die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Der Journalist Hajo Schumacher beschreibt die Corona-Zeit als „hochmürbend“. Schon wurde „Lockdown“ zum Anglizismus des Jahres gekürt. Da trifft ein hochemotionales, 14-minütiges Instagram-Video der Journalistin Marlene Lufen einen Nerv und generiert innerhalb weniger Tage knapp 11 Millionen Aufrufe und 34.000 Kommentare. Sie rückt u.a. die Themen Depression, Gewalt, Sucht, Einsamkeit, Armut und Existenzangst in den Fokus.

Abschaffung der Kinderarbeit bis 2025

Veröffentlicht von Heinz-Gerhard Wilkens am 1. Februar 2021

01Feb.

Am 21. Januar 2021 wurde im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung in Genf das Internationale Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit ausgerufen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) startete in Zusammenarbeit mit der globalen Plattform Alliance 8.7 erneut den ambitionierten Versuch, schon in den nächsten vier Jahren Child Labour in jeglicher Form international zu beenden. Ein Anliegen, das in Corona-Zeiten nicht leichter geworden ist. Aber ein Blick in die Statistik macht auch hoffnungsvoll. In den letzten 20 Jahren schrumpfte das Heer der Kinderarbeiter von 246 Millionen um 38 Prozent auf 152 Millionen. Nahezu die Hälfte der um Kindheit und Bildung Beraubten lebt in Afrika (72 Millionen), gefolgt von Asien und dem Pazifikraum (62 Millionen). 70 Prozent der Jungen und Mädchen arbeiten in der Landwirtschaft.

#NiemalsGewalt

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 25. Januar 2021

25Jan.

Mit der neuen Kampagne #NiemalsGewalt“ will UNICEF besondere Aufmerksamkeit auf „alltägliche“ Formen von Gewalt gegen Kinder lenken, die oft übersehen und in ihren Folgen unterschätzt werden. Am 15. Januar fand hierzu das virtuelle Jahresauftaktgespräch statt, bei dem unter anderem UNICEF-Schirmherrin Elke Büdenbender an die rund 90 Teilnehmer appellierte, aufmerksam zu sein und hinzuschauen.