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Ethik & Gesellschaft

Hitze vs. Trinken: Zu wenig Wasserspender in Hamburg

Die Hitze macht auch vor Hamburg nicht halt. Gerade an heißen Tagen wünscht man sich eine Abkühlung. In Hamburg sucht man jene in Form von kostenlosen Wasserspendern oft vergebens.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 1. August 2022

Viele kennen es von Reisen in südlichere Gefilde: Wasser kann man beispielsweise in Frankreich oder Italien oft an kostenlosen Wasserspendern trinken. In Hamburg sieht es leider anders aus: Ganze vier freistehende Wasserspender gibt es derzeit in der Stadt; insgesamt 27 öffentliche Wasserstellen lassen sich im gesamten Stadtgebiet finden – meistens in öffentlichen Toiletten.

Mindestens 100 sollten im letzten Jahr dazukommen – das hat nicht funktioniert. Doch gerade in heißen Tagen sind obdachlose Menschen auf freien Zugang zu Trinkwasser angewiesen. Auch die Hamburger Diakonie und der Sozialverband fordern schnell mehr kostenlose Wasserspender.

Abhilfe schaffte die Initiative „Refill„, in der Cafés, Restaurants oder Geschäfte mit einem blauen „Refill-Aufkleber“ signalisieren, dass es hier die Möglichkeit gibt, kostenlos Leitungswasser abzufüllen. Viele Gastronomen beteiligen sich bereits an der Initiative.

Hoffen wir, dass zahlreiche „offizielle“ Wasserstellen hinzukommen – und der Durst auf Wasser gestillt werden kann.

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