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Kinderschutz

Interview mit Franziska Giffey

Als wir am 28. August 2020 die diesjährige Schirmherrin unseres Kinderschutzpreises im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin für ein Grußwort aufsuchten, nutzten wir natürlich die Chance, mit Franziska Giffey auch zu den Themen Ehrenamt, dem zähen Prozess, Kinderrechte im Grundgesetz zu verdanken und zum Kampagnenmotto des BMFSFJ, „Damit jedes Kind es packt“, zu sprechen.

Veröffentlicht von Heinz-Gerhard Wilkens am 28. Dezember 2020

Unsere Kollegin Mia Holland interviewte die Ministerin im Doorstep-Raum ihrer Bundesbehörde vor Deutschland- und Europaflagge sowie dem Roll-up unseres Kinderschutzpreises. Wir veröffentlichen das Gespräch zum emanzipatorischen Gedenktag „Fest der unschuldigen Kinder“, der seit dem 6. Jahrhundert von den großen Kirchen begangen wird. Erinnert wird dabei an jenen Tag, an dem nach der Bibel König Herodes die Kinder von Bethlehem töten ließ. Er hoffte, damit auch Jesus umzubringen, in dem er einen Konkurrenten sah (Matthäus 2,13-23). In früherer Zeit – heute werden in vielen Gemeinden Kinder und deren Eltern gesegnet – war das Fest für Schulkinder ein fröhlicher Feiertag, da sie – etwa in Waisenhäusern oder kirchlichen Einrichtungen – die Erlaubnis erhielten, alles auf den Kopf zu stellen. In Klosterschulen wurde am 28. Dezember auch ein Kinderbischof gewählt, der den Lehrern Verbesserungsvorschläge für den Lehrplan machte. Zum Interview mit der Bundesfamilienministerin gelangen Sie hier. 

Franziska Giffey, die seit Ende November 2020 die SPD Berlin – zusammen mit ihrem Genossen Raed Saleh – anführt und sich vom Wahlkreis Rudow aus als Bürgermeisterin für die Abgeordnetenhauswahl 2021 in Stellung bringt, möchte in der Hauptstadt die Digitalisierung der Bildung voranbringen und eine Vorreiterstellung bei der Verbindung von Präsenzunterricht und E-Learning erreichen. Die Bundesministerin ist dabei geprägt durch ihre 16 Jahre währende lokalpolitische Verantwortung als Bildungsstadträtin und Bezirksbürgermeisterin im Problembezirk Berlin-Neukölln, wo Politik jene 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen fördern muss, die aus prekären familiären Umfeldern kommen. Die Pragmatikerin kennt auch die Grenzen der Politik, die ihr während der Corona-Krise nochmals klar geworden sind. Auf die Frage der Wochenzeitung DIE ZEIT, „welches grundsätzliche Problem kann Politik nie lösen?“, antwortete sie: „Dass der Mensch ist, wie er ist, vor allem egoistisch.“

Sympathisch und auf Augenhöhe...
das Interview mit der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey.

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