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Die vegane Rezeptreihe „Käse aus Nüssen!“ muss eine Woche aussetzen, denn Ostern kam doch mal wieder schneller als gedacht – ist doch gerade erst Weihnachten vorbei. Für die Ostertage habe ich eines meiner liebsten Hefegebäcke für Sie zubereitet, verfeinert mit köstlichem Safran. Wie der typische Osterzopf schmeckt auch dieses Gebäck großartig mit einer leichten Marmelade – mir ist es aber immer noch pur am liebsten. Genießen Sie die Ostertage und verwöhnen Sie sich selbst!

Veröffentlicht von Marie Mävers am 1. April 2021

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Safran gilt als eines der teuersten Gewürze der Welt und das zu Recht: denn die Fäden, die unser Essen intensiv würzen können und die gelbe Farbe verleihen, haben ihren Ursprung in einer Blüte, die nur zwei Tage im Jahr blüht. Innerhalb von zwei Wochen im Oktober oder November werden die Krokusblüten dann in Handarbeit gepflückt. Um eine starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden, werden die Blüten morgens am ersten Tag ihrer Blütezeit geerntet. Danach trocknet man die Safranfäden und verpackt sie in luftdichten Dosen. Hierzulande kosten 0,1 g Safran 3  bis 4 Euro. In Reformhäusern und Apotheken ist er teurer (0,1 g für ca. 6 Euro), jedoch meist auch von besserer Qualität.

Wie gut, dass man von Safran nicht viel braucht, um den Gerichten den besonderen Geschmack zu verleihen. Zu viel Safran wirkt sich zudem schnell bitter auf das Essen aus. Grundsätzlich gilt, dass Safran nicht lange gekocht und erst in das fast fertige Essen gegeben werden soll.

 

Oster-Safran-Hefegebäck

Zutaten:

  • 1 EL Trockenhefe
  • 60 g Butter oder pflanzliche Margarine z.B. Alsan
  • 200 ml Hafermilch
  • 12 Safranfäden (alternativ eignet sich auch 1 g Safranpulver)
  • ½ TL Kurkuma
  • 5 EL Ahornsirup oder Honig
  • 2 EL Nussmus z.B. Mandel
  • 5 EL Joghurt z.B. Skyr
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Dinkelmehl
  • Rosinen
  • 1 Eigelb

So viel Zeit muss sein: 45MIN + 1 STD GEHZEIT 

In einem Topf die Hafermilch zusammen mit den Safranfäden erwärmen. Die Milch sollte nicht kochen. Butter und Nussmuss hinzugeben und in der Milch behutsam schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und 15 Minuten ziehen lassen.

In einer großen Schüssel die beiden Mehlsorten mit der Hefe, Kurkuma und einer Prise Salz vermengen.

Die Safranmilch-Mischung in die Schüssel geben und mit einer Gabel unterheben. Anschließend noch Joghurt und Honig hinzufügen und alles gründlich vermengen, bis es sich zu einem Teig verbunden hat. Noch weitere drei bis fünf Minuten mit den Händen kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Mit einem Tuch abdecken und eine Stunde gehen lassen.

Den Teig in 15 bis 20 gleich große Stücke teilen und jeweils  zehn Zentimeter lange Rollen daraus formen (wenn Sie es ganz genau haben wollen: mit einem Zentimeter Durchmesser). Anschließend die beiden Enden der Rolle gegengleich einrollen, bis sie sich in der Mitte treffen und ein s-förmiges Brötchen formen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Wieder mit einem Tuch abdecken und weitere 15 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 200° Grad Umluft vorheizen. Ein Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Anschließend jeweils zwei Rosinen in die Schnecken drücken und die Brötchen für 8 Minuten im Ofen backen. Auf dem Blech auskühlen lassen und dann am besten ganz frisch genießen z.B. mit leckerer Marmelade oder Nussmus.

Luftdicht verschlossen halten sich die Brötchen drei bis fünf Tage. Ich würde sie immer einmal kurz wieder im Ofen erwärmen. Frohes Osterfest!

Mehr Gerichte finden Sie auf www.marymedeli.com

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