HanseMerkur

Achtung: Neue Bewerbungsfrist!

Bewerben Sie sich schon jetzt für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2021. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2021. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kinderschutz

Tag des brandverletzten Kindes

Weihnachten – die Zeit der Gemütlichkeit und Lichter. Häufig vergessen wir aber, dass Feuer und Licht auch Gefahren mit sich bringen. Am heutigen Tag des brandverletzten Kindes wird jährlich auf die großen Gefahren von Verbrennungen für Kinder hingewiesen. Bereits 1998 wurde der Verein mit dem HanseMerkur Preis für Kinderschutz ausgezeichnet. Es ist beeindruckend zu verfolgen, wie sich die Initiative kontinuierlich weiterentwickelt und große Lobbyarbeit zu dem Thema brandverletzter Kinder leistet.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 7. Dezember 2020

Jedes Jahr müssen allein in Deutschland ca. 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden, ca. 7.500 Kinder verletzen sich so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen. Um auf die Folgen von thermischen Verletzungen im Kindesalter, deren Behandlung, die Unfallgefahren und die Erste Hilfe aufmerksam zu machen, ruft Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. jährlich am 7. Dezember zum bundesweiten „Tag des brandverletzten Kindes” auf. „Vorsicht, heiß!“ – so lautet das Motto in diesem Jahr und verfolgt seit nunmehr 10 Jahren das Ziel, das Thema „Verbrennungen und Verbrühungen bei Kindern“ noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Susanne Falk, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.: „Ein Heißgetränk kann bei einem Kleinkind drittgradige Verbrennungen mit bleibenden Narben verursachen. Als bundesweite Organisation für Familien mit brandverletzten Kindern nehmen wir den Aktionstag zum Anlass, Bewusstsein dafür zu schaffen.“ Mit drei neuen Präventionsfilmen zeigt Paulinchen e.V. noch einmal die Hauptgefahren für Kleinkinder bis 2 Jahren.

„Kinder im Alter von 0-5 Jahren bilden bei thermischen Verletzungen die Hochrisikogruppe. Besonders unterschätzt werden heiße Flüssigkeiten, wie z. B. Tee oder Kaffee, welche die sensible Kinderhaut schon ab 52° Grad langfristig schädigen“, erläutert Prof. Dr. med. Marcus Lehnhardt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin. „Dabei wird besonders häufig die Küche zum Unfallort“, führt der Experte weiter aus.

Auf ihrer Homepage stellt Paulinchen e.V., Initiator und Ausrichter des Aktionstages, neben kostenfreien Materialien zur Prävention und Unfallverhütung auch die über 100 bundesweiten Aktionspartner wie Kliniken, Feuerwehren, Kitas usw. vor. Das gemeinsame Ziel ist es, Kinder und Jugendliche vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen zu schützen und für Gefahren zu sensibilisieren und zu zeigen, wie man diese folgenschweren Unfälle verhindern kann.

*die beiden weiteren Präventionsvideos können sie hier finden.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die info@paulinchen.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*