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Sport & Gesundheit

Von Mensch zu Mensch: Kickboxen gegen Schüttellähmung

„Parkinson-Nurse“: So wird Beate Schönwald oft genannt. Die Krankenschwester aus der Parkinson Tagesklinik des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bietet ihren Patienten einen Kampfsport-Kurs an. Die Sportart hilft ihren, beweglicher zu werden, gibt Kraft und fördert das Selbstbewusstsein.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 11. Mai 2022

Mit der Parkinson-Nurse Beate Schönwald spricht Sabine Tesche im Podcast „Von Mensch zu Mensch“, der am kommenden Sonnabend zu hören ist. Beate Schönwald hatte einen Beitrag aus den USA gesehen, im dem gezeigt wurde, wie sehr die großen Bewegungen beim Kickboxen helfen, die Beweglichkeit von Parkinsonkranken zu erhalten. Dass Aktivität und sportliche Bewegung für Körper und Geist ein gute Sache ist, das gilt auch für Menschen mit dieser chronischen und unheilbaren Erkrankung.

Für Menschen mit Morbus Parkinson ist ein aktiver Lebensstil besonders wichtig, um die Begleiterscheinungen der Krankheit – häufig Gleichgewichtsstörungen, Stürze oder auch Depressionen – zu lindern. „Wir wollen ja nicht nur Medikamente geben“, sagt Schönwald, selbst begeisterte Kickboxerin. Die energiegeladene Frau hatte die also Idee, gemeinsam mit ihrem Trainer einen zehnwöchiger Kurs in einem Trainingszentrum in Seevetal anzubieten. 18 ihrer Patienten und Patientinnen zwischen 55 und 70 Jahren haben mitgemacht, ab Ende Mai soll es einen weiteren Kickboxen-Kurs am UKE geben, der auch wissenschaftlich begleitet wird.

Darüber, wie man Menschen mit Parkinson helfen kann, wie die Tagesklinik funktioniert und warum Frau Schönwald den Beruf der Krankenschwester ergriffen hat, geht es auch im neuen Podcast am 14. Mai unter www.abendblatt.de/podcast/von-mensch-zu-mensch. Der Podcast der beliebten Abendblatt-Rubrik erscheint alle 14 Tage neu, und wird abwechselnd von Sabine Tesche und Iris Mydlach moderiert. Unterstützt wird er von der HanseMerkur.

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