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Ethik & Gesellschaft

Von Mensch zu Mensch: Sternenkinder

Ein Thema, was allgegenwärtig und gleichzeitig nicht überall präsent ist, ist das der still geborenen Kinder. Der Podcast „Von Mensch zu Mensch“ des Hamburger Abendblattes nimmt sich diesem Thema in der kommenden Folge an.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 3. November 2021

Schon das Wort ist schlimm: Totgeburtenrate. In Deutschland lag sie 2020 bei 3,7 (pro 1000 Geburten). Doch wie gehen Eltern damit um, wenn aus dem erwarteten Leben keines werden durfte? Die Stiftung „Dein Sternenkind“ hat sich diesem so wichtigen Thema angenommen und bietet Sterneneltern ein Foto des Sternenkindes.

Denn oftmals verbleibt keine visuelle Erinnerung an das Sternenkind. Manche Eltern trauen sich nicht, ein Foto von dem sterbenden oder bereits verstorbenen Baby zu machen oder scheuen sich, diese Aufgabe an einen Fotografen zu vergeben. Doch oftmals helfen insbesondere professionelle Bilder, den Trauerprozess etwas besser zu überstehen. Vielleicht wird das Foto sogar erst später angeschaut; aber allein diese Möglichkeit zu haben, kann bei der Bewältigung der unendlichen Trauer helfen.

Iris Mydlach spricht mit Oliver Wendland, dem Sprecher der Stiftung und Fotograf der ersten Stunde. Dafür stehen rund 550 Fotografen aus ganz Deutschland ehrenamtlich zur Verfügung: Den Sternenkindereltern entstehen keinerlei Ausgaben. Es ist ein rein humanitäres Geschenk des Fotografen.

Übrigens: Insbesondere in Hamburg sucht die Stiftung weitere Fotografen. Hier können Sie sich als Fotograf informieren – und gegebenenfalls bewerben.

Von Mensch zu MenschDiese Ausgabe des Podcastes gibt es ab Samstag unter www.abendblatt.de/podcast/von-mensch-zu-mensch zu hören. Der Podcast der beliebten Abendblatt-Rubrik erscheint alle 14 Tage neu, und wird abwechselnd von Sabine Tesche und Iris Mydlach moderiert. Unterstützt wird er von der HanseMerkur.

 

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