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Bewerben Sie sich für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kinderschutz

Wie alles begann

Das 40. Jubiläum des HanseMerkur Preises für Kinderschutz liegt mittlerweile hinter uns und noch immer blicken wir – nicht ganz ohne Stolz – zurück auf vier Jahrzehnte Engagement im Kinderschutz. Der Film, den wir im vergangenen Jahr produziert haben, ist deshalb nicht einfach nur ein Preisverleihungsfilm, sondern eine filmische Zeitreise, in der wir wahrhaftig zu unseren Wurzeln zurückgekehrt sind: Unser erster Preisträger war 1981 der „Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V.“.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 11. April 2022

Thyra und Edgar Boehm gründeten damals die ersten Jugendfarmen im Stuttgarter Raum nach dänischem Vorbild. Jugendfarmen und Aktivspielplätze sind pädagogisch betreute Spielplätze, die vor allem Angebote für Kinder und Jugendliche im Schulalter machen – junge Menschen, die ein hohes Maß an Bewegungsbedürfnis, Erlebnishunger und Neugier mitbringen.

Die Vielfalt an Erfahrungsbereichen und Gestaltungsmöglichkeiten stellt einen zentralen Aspekt der pädagogisch betreuten Spielplätze dar. Die Erfahrungsbereiche solcher Einrichtungen lassen sich in der Praxis nicht streng voneinander trennen, sondern ergänzen und bedingen sich gegenseitig: Im Werkbereich werden Behausungen für Kleintiere gezimmert, der Tiermist wandert in den Gartenbereich, dort wiederum wird Futter für die Tiere angebaut und soziale Kontakte entfalten sich ohnehin „querbeet“. Nachhaltiger kann Freizeitgestaltung kaum sein.

Anlässlich unserer Filmproduktion haben wir Sabine Boehm, die Schwiegertochter des mittlerweile verstorbenen Gründerpaares besucht. Sie führt das Konzept weiter und erklärt uns im Interview, warum die Jugendfarmen eine ganz besondere Form der Pädagogik bieten.

Beitragsbild (v.l.n.r.): Edgar Boehm mit Prof. Dr. Gerd-Winand Imeyer, ehem. Vorstandsvorsitzender HanseMerkur, bei der Urkundenübergabe.

 

 

 

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