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Umwelt & Nachhaltigkeit

Kleine Gase, große Wirkung

Im Gegensatz zum amtierenden US-Präsidenten wissen die meisten von uns, dass es einen signifikanten Unterschied zwischen den Begriffen Wetter und Klima gibt und arktische Temperaturen von minus 35 Grad Celsius in North Dakota nicht bedeuten, dass das mit der Erderwärmung ein Mythos ist. Aber wie genau geht das eigentlich mit dem Klima? Ist der Treibhauseffekt grundsätzlich schlecht? Und was bedeutet das alles für uns Menschen?

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 18. Februar 2019

David Nelles und Christian Serrer, zwei Studenten der Wirtschaftswissenschaften, wollten den Fragen rund ums Klima einmal auf den Grund gehen. Bei ihren Recherchen mussten sie schnell feststellen, dass es kaum kompaktes, leicht verständliches Material gibt – stattdessen Berge von wissenschaftlichen Ausarbeitungen.

Kurzerhand haben sie beschlossen, ihr eigenes Buch herauszubringen. Es folgte ein Jahr intensiver Recherchearbeit, Gespräche mit über 100  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – und natürlich mit Sponsoren. Der Aufwand hat sich gelohnt, im vergangenen Jahr konnten die beiden unter dem Titel „Kleine Gase, große Wirkung“ ein Buch herausbringen, das dem Leser  schnell und einfach die Fragen rund um den Klimawandel beantwortet.

Die Studenten wollen damit möglichst viele Menschen erreichen, ihnen die Ursachen und vor allem die Folgen des Klimawandels verständlich erklären  und die Leser motivieren, sich stärker für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen.

Diese Idee finden wir so gut, dass wir Sie in den kommenden Wochen mit etwas Basiswissen aus dem Buch versorgen werden. Wussten Sie beispielsweise, dass der Treibhauseffekt notwendig ist, damit wir überhaupt leben können? Gemeint ist damit natürlich nicht der von Menschen gemachte, der seit Beginn der Industrialisierung für eine konstante unnatürliche Erderwärmung sorgt.

Der natürliche Treibhauseffekt, der die natürliche Erderwärmung beschreibt, hält die globale Temperatur bei durchschnittlich 14 Grad Celsius: Sonnenstrahlen durchdringen die Erdatmosphäre und treffen auf die Erdoberfläche. Dort werden sie aufgenommen und als Wärmestrahlung wieder abgegeben. In der Erdatmosphäre befinden sich natürliche Treibhausgase, nämlich Wasserdampf (H2O), Kohlenstoffdioxid (CO2), Ozon (O3), Lachgas (N2O) und Methan (CH4). Sie verhindern, dass die Wärme wieder ungehindert ins Weltall entweicht. Gäbe es diesen natürlichen Treibhauseffekt nicht, wäre das Klima ca. 33 Grad Celsius kälter und die Erde vollständig gefroren.

Nächste Woche geht es weiter mit unseren Klima Basics. Wem das zu lange dauert, der kann das Buch natürlich auch bestellen:

Kleine Gase – große Wirkung
Der Klimawandel
Autor/en: David Nelles, Christian Serrer
EUR 5,00
KlimaWandel GbR, ISBN: 3981965000
Empfohlen ab 14 Jahre.

 

 

 

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