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Flöhehüten beim Social Day in der ARCHE

In der ARCHE in Hamburg-Öjendorf ging es am 20. Dezember 2019 hoch her! Wie gut, dass sechs unserer Auszubildenden und dualen Studenten beschlossen hatten, die Einrichtung im Rahmen des Social Days an diesem Tag zu unterstützen.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 11. Februar 2020

Katharina Kalwak, Filiz Sönmez, Kim Koczulla, Laurids Fechner, Josh Eggerstedt und Lia Effmert hatten bei ihrem Social Day Tag in der ARCHE alle Hände voll zu tun, denn es war der Tag der Weihnachtsfeier!

Die Arche ist im sozialen Brennpunkt Öjendorf Anlaufstelle für Hunderte Kinder und Jugendliche. Neben dem täglichen Mittagessen gibt es Freizeitangebote, Hausaufgabenhilfe, Lerncamps und – das wichtigste – immer einen Ansprechpartner, der sich Zeit nimmt und zuhört. Kein Wunder, dass die Kids sich schon Stunden vor Beginn der Feier die Nasen an den Scheiben plattdrückten. „Ich bekam das Gefühl, dass die ARCHE für manche die einzige Anlaufstelle sei, wo sie die Freiheit erleben, sich austoben zu dürfen, gesellig miteinander spielen zu können und ein warmes Mittagessen bekommen. Anders konnte ich es mir nicht erklären, warum die Kinder in ihren Ferien über so viele Stunden so geduldig in der Kälte warteten,“ erklärte uns Lia rückblickend.

Bis 13.00 Uhr war das gesamte Team erst einmal damit beschäftigt, Stände aufzubauen: Viele Stationen mit Essen und Trinken, ein Kino, Geschicklichkeitsspiele und ein Lagerfeuer, über dem Stockbrot zubereitet wurde. „Am Anfang hatten wir etwas Schwierigkeiten, die Kinder vom Stockbrot zu begeistern, weil sie es nicht kannten. Viel einfacher war es, sie in ein Gespräch zu involvieren, weil sie neugierig auf uns waren,“ berichtete Filiz, die den Stand mit Katharina betreute.

Als um 16.00 Uhr im oberen Stockwerk die Weihnachtsparty losging, hat unser Team gemeinsam mit den anderen Ehrenamtlichen schnell aufgeräumt und anschließend oben für Ruhe gesorgt: „Bei 250 Kindern nicht ganz einfach,“ stellte Laurids fest. Josh pflichtete ihm bei: „Ich habe gemerkt, dass es schwierig sein kann, dass Kinder auf einen hören. Das Team der ARCHE hat meinen vollsten Respekt für die Arbeit, die sie leisten.“

Ein Tag, drei Teams in verschiedenen Einrichtungen. Jeder hat aus diesem Tag etwas gelernt und viele neue Eindrücke mitgenommen, fernab der sterilen Bürowelt. Ein solcher Seitenwechsel im Rahmen der Ausbildung ist etwas besonderes und wir freuen uns sehr darüber, dass wir das in diesem Jahr fortsetzen werden.

 

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