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Kultur

Hungrige Seelen

Am Wochenende war die Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg-Harburg wieder ausverkauft. GospelTrain, der Oberstufenchor der Goetheschule, lud zum Jahreskonzert. Und es gab nicht nur etwas auf die Ohren, sondern auch eine Menge zu sehen.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 20. November 2018

Wer GospelTrain über so viele Jahre begleitet, wie wir es tun, kennt dieses Erlebnis: Man freut sich auf das Konzert und darauf, Schülerinnen und Schüler wiederzusehen, die man seit ihrer Kindheit beobachtet. Man staunt, wie sie in einem Jahr gewachsen sind und sich entwickelt haben. Und dann fangen sie an zu singen und es fehlen einem die Worte.

Peter Schuldt, der Chorleiter von GospelTrain, schafft es seit Jahren immer wieder, aus den Schülern ein Talent heraus zu kitzeln, von dem die Kids  bis dahin selbst noch nichts ahnten. Und so passiert es, dass ein Sänger namens Björn, der vor vielen Jahren bei der Verleihung des HanseMerkur Preises für Kinderschutz im Chor gesungen hat (damals ging er uns ungefähr bis zur Hüfte), an diesem Wochenende als junger Mann auf der Bühne steht und eine so stimmgewaltige Version von „Can’t Help Falling In Love“ singt, dass Herr Presley etwas neidisch geworden wäre.

In diesem Jahr hatten so einige Solisten ihr Debüt. Hungrige Seelen, die seit Jahren im Chor singen und am Wochenende endlich ihren großen Soloauftritt hatten. Das Publikum war begeistert und dankte es mit Standing Ovations und Zugabe-Rufen.

Begeistert waren auch die Klinik-Clowns Hamburg, die bekamen nämlich von der Schulleiterin einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro überreicht. Der Erlös stammte aus dem letztjährigen Benefizkonzert, das übrigens aufgezeichnet wurde. Die daraus entstandene Live-CD „Seelenfutter“ ist seit kurzem auf dem Markt und eignet sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

Clowns-Chefin Kathrin Schnelle war trotz des Geldsegens ein bisschen betrübt: „Die Scheckübergabe ging so schnell, dass ich gar nicht dazu kam, mich zu bedanken und dem Publikum zu sagen, wie wundervoll es ist, dass die Klinik-Clowns als Seelengärtner der Kinder nun in ihrer eigenen humorvollen, poetischen Art das „Seelenfutter „des Chores in die Krankenhäuser bringen können.“

Natürlich haben wir ein paar visuelle Impressionen des Abends für Sie eingefangen – viel Spaß in unserer Bildergalerie!

Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Ulf Hellwig
Foto: Silke Hirschfeld
Foto: Frank Dreyer
Foto: Frank Dreyer
Foto: Silke Hirschfeld

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