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Beruf & Familie

In der Mittagspause Gutes tun

Seit kurzem gibt es in unserem Mitarbeiter-Restaurant Säfte und Schorlen mit den schönen Namen „Samuel“, „Simon“ und „Olaf“. Die Produkte stammen von der gemeinnützigen GmbH „Das Geld hängt an den Bäumen!“, mit der Jan Schierhorn und sein Team vor über zehn Jahren Jobs für Menschen mit Behinderung und andere soziale Randgruppen geschaffen hat.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 30. September 2019

„Wir ernten mit gesellschaftlichen Randgruppen ungenutztes Obst – oder wie wir sagen: mit vergessenen Menschen vergessene Ressourcen. Daraus lassen wir unsere naturtrüben Säfte und Schorlen herstellen. Das einzige Extra in der Flasche ist eine große Portion Liebe. Jede verkaufte Flasche, jeder getrunkene Schluck hilft uns, Arbeitsplätze für Menschen zu schaffen, denen der Einstieg in die Arbeitswelt häufig schwer gemacht wird. Zu unserem Team gehören Menschen mit Autismus, Gehörlosigkeit, Sehschwäche, Entwicklungsstörung,  chronischen Krankheiten, ehemalige Langzeitarbeitslose und Obdachlose, Menschen mit Migrationshintergrund oder ohne Berufsausbildung. Sind Ungeduld und Pedanterie Handicaps? Dann hat jeder eine Behinderung. Jeder unserer Mitarbeiter ist individuell, jeder hat seine Stärken und Schwächen, eins haben alle gemeinsam: Wir sind ein bisschen verrückt und dabei glücklich“, so Schierhorn.

Geerntet wird das Obst auf norddeutschen Streuobstwiesen, meist historische Sorten von allerhöchster Qualität. Dieses Obst bliebe sonst ungenutzt. Um die Mitarbeiter ganzjährig zu beschäftigen, bietet „Das Geld hängt an den Bäumen!“ auch Garten- und Landschaftspflege für Firmen und Privatpersonen an.

Da es sich nicht um einen Industriebetrieb, sondern eine kleine Saftmanufaktur handelt, sind die Produkte ein wenig teurer. Damit dies nicht zu Lasten der Mitarbeiter geht, übernimmt die HanseMerkur für den Differenzbetrag, um die neuen leckeren Getränke auf dem gewohnten Preisniveau anzubieten.

 

Simon und Christoph waren bei Verkostung im Mitarbeiterrestaurant sehr begehrt.
Grund dafür natürlich: ihre leckeren Schorlen!
Auch wenn der Tresen der zwei mittlerweile abgebaut ist, gibt es die Schorlen ab sofort im Mitarbeiterrestaurant zu kaufen.
In den Sorten Apfel, Apfel-Rhabarber und Apfel-Johannisbeere.

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