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Sport & Gesundheit

Eine Familie kommt nicht zur Ruhe

Li-Fraumeni-Syndrom – den meisten sagt dieser Gendefekt nichts. Für Familie Ewald bedeutet es kräftezehrende Kämpfe und schmerzhafte Verluste. Doch sie geben nicht auf, kämpfen und kämpfen, sind aber auf Unterstützung von Freunden, Verwandten und allen die helfen können angewiesen.

Veröffentlicht von Pia Kracke am 17. November 2020

Familie Ewald, eine fünfköpfige Familie, dessen Schicksal gar nicht in Worte zu fassen ist. Vier von fünf Familienmitgliedern kämpfen oder kämpften gegen den Krebs. Im August 2017 wurde bei Sebastian Ewald, dem Vater der Familie, Lungenkrebs im Endstadium und ein Hirntumor diagnostiziert. Nach knapp zweieinhalb Jahren folgte er am 2. März 2020 seinem Sohn Jonas, der zuvor am 29. Dezember 2019 im Kreise seiner Familie von dieser Welt ging, über die Regenbogenbrücke. Jonas verließ die Familie nach einem kurzen aber kräfteraubenden Kampf gegen einen inoperablen Tumor im Hirn. Noch während Sebastian in der Behandlung steckte, wird bei seiner Frau, Stefanie Ewald, Brustkrebs diagnostiziert. Stefanie beginnt sogleich mit der Chemotherapie, der eine Operation folgen soll, um für ihre verbleibenden Töchter Neele (7) und Lenja (1), die als Einzige der Familie den Gendefekt nicht in sich trägt, da zu sein.

Im Oktober 2020 schlägt das Schicksal noch einmal zu. Bei Neele wird DIPG, diffuse intrinsische Ponsgliom, ein Gehirntumor, der im Hirnstamm, Thalamus und Rückenmark lokalisiert wird und gerade im Kindesalter auftritt, diagnostiziert. An DIPG erkranken jährlich 25 bis 30 Kinder und Jugendliche, vornehmlich im Alter von vier bis 11 Jahren. Die Überlebenschance liegt bei unter einem Prozent, die durchschnittliche Lebenserwartung bei neun bis 12 Monaten und die Forschung ist auf Grund der jahrzehntelangen Vernachlässigung vollkommen unterfinanziert. Dies allein sind schon schreckliche Aussichten. Hinzu kommt, das oben benannte Li-Fraumeni-Syndrom, das Neele ins sich trägt. Es handelt sich um ein autosomal dominant vererbtes Tumorprädispositionssyndrom, bei dem vorwiegend Kinder und Jugendliche multiple Tumore entwickeln. Neele, die auf ihrem Instagram-Account WunderNeele, die Welt ein bisschen an ihrem Leben und den nun folgenden dreißig Bestrahlungen teilhaben lässt, hofft genauso wie ihre Mutter, Freunde, Familie und Fremde auf ein Wunder. Im Juni 2019 wurden bereits Spendenkontos eingerichtet, um die Familie zu unterstützen. Jetzt ist es wichtiger denn je. Stefanie hofft genauso auf ein Wunder bei ihrer Tochter, wie auch bei sich, um als dreiköpfige Familie weiter zu machen.

Wenn Sie die Familie unterstützen möchten gibt es mehrere Wege und Möglichkeiten.

GoFundMe

https://de.gofundme.com/f/FamilieEwald

Spendenkonto

Stefanie Ewald

DE36 2307 0700 0333 7086 02

PayPal

Stefanie.Ewaldme.com

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