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Umwelt & Nachhaltigkeit

HanseMerkur setzt auf RECUP und REBOWL

Das innovative Mehrwegpfandsystem für Take-Away-Geschirr hält ab Mitte April Einzug in das Mitarbeiterrestaurant der HanseMerkur. Damit setzen wir ein Zeichen gegen Einweggeschirr aus Plastik und biobasierten Kunststoffen, die einen hohen Energieaufwand in puncto Produktion und Entsorgung aufweisen.

Veröffentlicht von Tanja Johannsen am 20. April 2021

280.000 Tonnen Verpackungsmüll allein aus dem ToGo-Bereich kommen jährlich in Deutschland zustande. Das entspricht 32 Tonnen in einer Stunde. Teller, Boxen, Schalen und Ähnliches machen mit 58 Prozent dabei den größten Anteil aus. Mehr als genug Gründe, sich über alternative Möglichkeiten für Take-Away-Lösungen Gedanken zu machen. Mit RECUP starteten die beiden Gründer Fabian Eckert und Florian Pachaly vor rund vier Jahren ein Pfandsystem auf ToGo-Becher, die gegen eine Gebühr von einem Euro geliehen und bei jedem beliebigen RECUP-Partner in Deutschland wieder gegen Rückerstattung der Gebühr zurückgegeben werden können. Seit August letzten Jahres hat das Münchner Unternehmen mit REBOWL auch eine Lösung nach gleichem Prinzip für Take-Away-Food geschaffen.

Über 6.500 Aus- und Rückgabestellen gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Recup und Rebowl sprechen dabei nicht nur die Gastronomie an, sondern bieten auch Lösungen für ganze Städte und Kommunen sowie Betriebsgastronomien.

Die Becher und Schalen von RECUP und REBOWL bestehen zwar aus Polypropylen (PP), einem Kunststoff, sind aber 100 Prozent BPA-frei. Unter den Kunststoffen ist Polypropylen die derzeit nachhaltigste Alternative zu Einwegverpackungen, da es sehr langlebig ist: Ein RECUP hält mindestens 1.000, eine REBOWL mindestens 200 Spülgängen stand und ersetzen dadurch 1.000 bzw. 200 Einwegverpackungen. Im Vergleich zu anderen alternativen Materialien schneidet PP zudem in puncto Herstellungsbedingungen mit einem geringen Energieverbrauch und 100 Prozent Recyclingfähigkeit am besten ab. Das Material ist zudem leicht, extrem bruchsicher und bietet einen 100prozentigen Auslaufschutz. Angeboten wird RECUP in den Größen 0,2 l, 0,3 l und 0,4 l, REBOWL umfasst derzeit 1.250 ml. Weitere Größen sind bereits in Planung.

Mit der Umstellung auf RECUP und REBOWL entsprechen wir nicht nur verstärkt unserem Anspruch auf Nachhaltigkeit. Wir unterstützen damit das ab 3. Juli 2021 geltende EU-weite Verbot von Einwegplastik-Geschirr und Wegwerf-Geschirr aus biobasierten und biologisch abbaubaren Kunststoffen.

Zudem setzen wir eine im Januar dieses Jahres vom Bundeskabinett beschlossene Novelle des Verpackungsgesetzes um. Demnach müssen gastronomische Betriebe immer auch Mehrwegbehälter für den ToGo-Kaffee und für Take-Away-Speisen anbieten. Ab 2023 wird aus der momentanen Freiwilligkeit eine Verpflichtung, von der nur wenige ausgenommen sind.

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