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Ich liebe Käse! Leider ist der voller gesättigter Fettsäuren, die die Blutfette und zudem das „schlechte“ LDL-Cholesterin sowie das Gesamtcholesterin erhöhen. Das wirkt sich negativ auf die Herz-Kreislaufgesundheit aus und erhöht das Risiko für koronare Herzerkrankungen. Gute Gründe, um sich nach Alternativen umzusehen. Die Amerikanerin Julie Piatt stellt in ihrem Buch „Käse aus Nüssen!“ vegane Käsesorten vor, die so köstlich und verführerisch sind, dass man auf das tierische Pendant leicht verzichten kann. Aktuell stellen wir Ihnen hier einige Exemplare vor. Mit seiner leichten Trüffelnote ist der Cashew-Camembert ganz besonders lecker.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 25. März 2021

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Wie der Name schon vermuten lässt, sind Cashewkerne die Hauptzutat des Camemberts. Gut so, denn Cashews machen gesund, schlank und glücklich!

Mit rund 20 Prozent Eiweiß sind sie pflanzliche Proteinbomben. Das pflanzliche Protein der Cashewkerne ist überdies ein sehr hochwertiges. So enthält es beispielsweise besonders viel der so wertvollen Aminosäure L-Tryptophan, aus der im Körper das Glückshormon Serotonin hergestellt wird. mit fast 290 mg L-Tryptophan pro 100 g zählen Cashewkerne zu den besten L-Tryptophan-Lieferanten überhaupt. L-Tryptophan hebt die Stimmung, wirkt beruhigend und gewichtsreduzierend.

Die Cashews enthalten zudem einen hohen Anteil verschiedener B-Vitamine und besonders viel Magnesium, das Muskeln, Nerven und das Herz unterstützt.

 

Cashew-Camembert

Zutaten:

  • 260 g rohe Cashewkerne
  • 2 EL unraffiniertes Kokosöl, plus mehr zum Fetten der Form
  • 180 ml Aquafaba (Flüssigkeit aus einer Dose Kichererbsen)
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 TL weißes Trüffelöl

Vorbereitung:
Die Cashewkerne in einer kleinen Schüssel mit gefiltertem Wasser bedecken. Die Schüssel abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

  1. Eine 10 cm große Springform mit einem 5 cm hohen Rand dünn mit Kokosöl fetten.
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  2. Das Einweichwasser der Cashewkerne, Aquafaba, Salz, Kokosöl und Trüffelöl in den Vitamax geben.
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  3. Zunächst auf mittlerer Stufe pürieren und dabei die Masse gelegentlich mit dem zugehörigen Stopfstößel gleichmäßig im Mixer verteilen.
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  4. Nach und nach die Geschwindigkeiterhöhen; hin und wieder die Masse nach unten schieben und glatt pürieren.
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  5. Die Masse in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche mit einem Gummispatel glatt streichen. Mit einem runden Stück Backpapier bedecken, das genau in die Form passt.
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  6. Bei 32 °C 24 Stunden trocknen. Anschließend 24 Stunden im Kühlschrank lagern.
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  7. Mit einem scharfen Messer innen an den Rändern der Form entlangfahren. Den Käse auf ein Schneidebrett stürzen und den Rahmen abnehmen. Die flache Kante eines großen Messers zwischen den Käse und den Metallboden schieben und sachte nach oben drücken, um den Boden vom Käse zu lösen. Wenn Sie möchten, die Oberfläche mit einem Gummispatel glatt streichen, dann 1 bis 3 Wochen im Weinkühlschrank lagern. Den Käse mit feinem Meersalz einreiben, um schwarzes Schimmelwachstum zu vermeiden.

 

Das Buch „Käse aus Nüssen!“ von Julie Piatt finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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