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Ethik & Gesellschaft

In Hamburg hilft man sich

Hamburg gehört zu den reichsten Städten des Landes und trotzdem ist die Bedürftigkeit hier sehr hoch. Ein guter Grund für alle, die nicht bedürftig sind, sich zu engagieren und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst zu werden.

Veröffentlicht von Silke Hirschfeld am 18. November 2020

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wir in unserem CSR-Blog so häufig Beiträge über Obdachlosigkeit bringen bzw. wo unser Bezug zum Thema ist? Ich erkläre es Ihnen: Unsere Hauptverwaltung in Hamburg liegt zwischen dem Hauptbahnhof und dem Dammtor Bahnhof, nahe der Innenstadt in Hamburg-Mitte. Neben St. Pauli sicher der Teil Hamburgs, in dem die meisten Obdachlosen leben. Die Not ist unübersehbar und allgegenwärtig. Als Hamburger Traditionsunternehmen können und wollen wir die Augen nicht davor verschließen, leisten Sach- und Geldspenden, unterstützen mit Öffentlichkeitsarbeit und führen unsere Auszubildenden, z. B. mit Social Days in Tageseinrichtungen an das Thema heran (s. Beitragsbild: unsere Azubis in der Alimaus).

Die ABSEITS-Fibel informiert ausführlich, welche Angebote es in den Einrichtungen in Hamburg gibt:

In Hamburg gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, die sich um obdachlose und bedürftige Menschen kümmern. Viele dieser Einrichtungen sind ausschließlich durch Spenden finanziert. Unterstützung seitens der Stadt gibt es kaum oder gar nicht.

In den Tagesstätten-Einrichtungen finden diese Menschen einen sicheren Ort, an dem sie sich erholen, austauschen und aufhalten können. Sie können duschen, ihr Gepäck aufbewahren, ihre Kleidung waschen und bekommen kostenlose Mahlzeiten sowie neue Kleidung. Sozialpädagogen beraten und unterstützen Wohnungslose darin, ihre Lebenssituation zu verbessern. Um eine postalische Erreichbarkeit zu ermöglichen, haben sie in Tageseinrichtungen die Möglichkeit, sich eine Postadresse einrichten zu lassen.

In der Krankenstube für Obdachlose finden diese Menschen ein stationär-ambulantes Hilfsangebot und neben der gesundheitlichen Pflege soll die sozialpädagogische Betreuung  die Rückkehr der obdachlosen Männer und Frauen auf die Straße verhindern.

Weitere medizinische Hilfe erhalten Menschen ohne Krankenversicherung u. a. in mobilen Arztpraxen oder Schwerpunktpraxen. Diese medizinischen Einrichtungen sind enorm wichtig für obdachlose Menschen, denn durch das Leben auf der Straße  ist ihr Körper extremen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt.

Auch die bürgernahen Beamten der Davidwache suchen die Nähe zu den Menschen auf der Straße und vermitteln u. a. bei fehlenden Papieren oder Ausweisen und vielem mehr.

Es gibt ein breites Netz in Hamburg, das aber zu einem großen Teil spendenbasiert ist und von Ehrenamtlichen getragen wird. Wenn Sie sich mit Sach-, Geld- oder Zeitspenden engagieren möchten, aber nicht wissen, wie und wo, sprechen Sie uns gerne an.

Die ABSEITS-Fibel erhalten Sie direkt über den Verein Leben im Abseits.

 

 

 

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