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IUCN

Umwelt & Nachhaltigkeit

IUCN – zum heutigen Start der Konferenz

Am heutigen Freitag startet – erstmals in Frankreich – der Weltkongress (WCC) der Weltnaturschutzorganisation (IUCN). In Marseille werden bis zum 11. September Naturschutzexperten aus Politik, Forschung, Verbänden und Organisation aber auch Unternehmen und Bürgern gemeinsam diskutieren. Es ist eine der größten internationalen Veranstaltungen für Biodiversität.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 3. September 2021

Die Erwartungen an den Kongress sind hoch: Große Themen wie Artenschutz, Mobilisierung von finanziellen Ressourcen oder Schutz des Planeten sollen vorangetrieben werden. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die Bilanz der Initiativen, die auf dem „One Planet Summit“ im Januar diesen Jahres in Paris auf den Weg gebracht wurden, vorzustellen. Einige wichtige Ziele konnten bereits in der Vergangenheit umgesetzt werden: So wurde sich vor rund 10 Jahren darauf geeinigt, das bis 2020 mind. 17 Prozent der globalen Landfläche und rund 10 Prozent der Meere unter Schutz gestellt werden sollte. Das wurde zumindest teilweise erreicht: Zwar seien Gebiete unter Schutz gestellt worden, allerdings sind viele davon isoliert und bieten daher nicht genügend Freiraum für Lebewesen.

Das darüber hinaus etwas getan werden muss, fordert nicht nur Greenpeace. So sterben weltweit täglich 150 Arten aus – ein Massensterben von Tier- und Pflanzenarten. In Deutschland wurden von den rund 30.000 bewerteten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten mehr ein Viertel als bedroht eingestuft bzw. sogar schon ausgestorben. Erschreckende Zahlen, die die Hoffnung wecken, dass auf der bestehenden Naturschutzkonferenz IUCN weiter etwas getan wird, um die Vielfalt unserer Welt zu bewahren.

Die IUCN ist die älteste und größte internationale Naturschutzorganisation und hat seit 1999 Beobachterstatus bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Deutsche Mitglieder sind neben dem Bundesamt für Umwelt auch das Bundesamt für Naturschutz, die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit sowie 20 deutsche NGOs.

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