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Umwelt & Nachhaltigkeit

Mehr Bewusstsein

Die Corona-Pandemie begleitet uns nun schon länger als ein Jahr und bringt mehr als genug negative Nachrichten mit sich. Aus diesem Grund sollte man gerade die positiven Nachrichten, wie das Ergebnis der Trendstudie zum ethischen Konsum der otto group, nicht vergessen zu teilen.

Veröffentlicht von Pia Kracke am 16. Februar 2021

Nachhaltig, faire Arbeitsbedingungen und -löhne, ökologisch gut vertretbar und am besten noch lokal. Punkte, die für mich, seitdem ich einen eigenen Haushalt führe, schon immer ganz oben auf meiner „Bedingungsliste für Neuanschaffungen und Lebensmittel“ stehen, rücken auch für den Großteil der im September und Oktober 2020 1.149 Befragten zwischen 14 und 70 Jahren immer mehr in den Vordergrund. Die Menschen sind bereit, für gute Qualität und Arbeit mehr Geld zu bezahlen. Hierbei achten sie laut der Trendstudie zum ethischen Konsum der otto group auch darauf, ob der Neukauf der richtige Weg ist, oder ob man sich das Produkt gegebenenfalls auch gebraucht kaufen oder sogar leihen kann.

Um das Ganze mit ein paar Zahlen zu untermauern: Für 70 Prozent der Befragten sind Ende 2020 ethische Kriterien fester Bestandteil ihrer Kaufentscheidung. 2013 waren es nur knapp 63 Prozent. 73 Prozent finden es gut gebrauchte Dinge, wie getragene Mode oder alte Möbel zu kaufen, um den Weg aus der Wegwerfgesellschaft hin zur Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Weiter geben 20 Prozent der Befragten an, dass sie seit der Corona-Krise viel bewusster einkaufen. Wenn man dann noch bedenkt, dass drei Viertel der Befragten sich für eine gerechte Verteilung des Reichtums und eine Begrenzung des Ressourcenverbrauchs aussprechen, scheint der Weg für eine nachhaltige, ressourcenschonende und menschliche Lebensart nichts mehr im Wege zu stehen, oder?

Doch für all das bedarf es Vorreiter, wie Olaf Höhn mit seinem Florida-Eis. Die Produktion seines Eises ist bereits seit 2013 CO2-neutral. Durch den Umbau und die Umstellung auf neue Kühl- und Verpackungsverfahren konnte Florida-Eis erstmalig 2019 mit zwölf Millionen Euro Umsatz schwarze Zahlen schreiben. Hier zeigt sich, dass es ein langer Weg sein kann und man sein Ziel nicht aus den Augen verlieren sollte. Auch Olaf Höhn berichtet über einen starken Zuwachs der Nachfrage während der Corona-Krise. Die Menschen scheinen Eis zu lieben. Wenn es dann noch gut schmeckt, CO2– neutral produziert und mit geringem Klimaaufwand transportiert wird, ist das Naschen ohne Reue so gut wie sicher.

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