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Kinderschutz

Erst Smartphone, dann lesen und schreiben

Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran und macht auch nicht vor den Schulen halt. Denn insbesondere in Bildungseinrichtungen sind die digitalen Fortschritte unverzichtbar – vor allem, weil es mittlerweile eine Generation betrifft, die mit Smartphone, Internet & Co. aufwächst.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 19. Juli 2019

Bei jedem zweiten Kind zwischen sechs und sieben Jahren gehört das Smartphone bereits zum Alltag. Damit hat die Smartphone Nutzung bei Schulkindern der ersten beiden Klassenstufen rasant zugenommen. Vor fünf Jahren war es in dieser Altersgruppe nur jedes fünfte Kind. Kommen die Kinder in ein Alter von zehn Jahren, besitzen schon 75 Prozent der Kinder ein eigenes Gerät. Ab zwölf Jahren sind fast alle online – 95 Prozent der Kinder besitzen in diesem Alter ein Smartphone. Diese Zahlen gehen aus einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervor. Aber was bedeutet diese Entwicklung für unsere Gesellschaft und vor allem für den Alltag in den Bildungseinrichtungen?

In erster Linie geht es um die frühzeitige Vermittlung von Internetkompetenz, die einen festen Platz in den Lehrplänen der Schulen bekommen sollte, um den Kindern mehr Orientierung zu geben. Zusätzlich nutzen 88 Prozent der Schulen technische Schutzmöglichkeiten, um den Internetzugang zu begrenzen und den Aufruf bestimmter Seiten und Anwendungen zu blockieren, etwa mittels Filter-Software oder Proxy-Lösungen. Fast ausnahmslos alle Lehrer (99 Prozent) finden den Einsatz technischer Schutzmechanismen an Schulen grundsätzlich sinnvoll. „Kinder und Jugendliche müssen vor gefährdenden Inhalten wie Gewalt, Pornografie und politischem Extremismus geschützt werden. Kinder- und jugendgefährdende Inhalte sollten in der Schule offen diskutiert und es sollte auf die Gefahren hingewiesen werden, die zum Beispiel das Versenden freizügiger Fotos mit sich bringt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Auch in einem weiteren Punkt sind sich alle einig: Für die schulische Ausbildung ist die Nutzung von digitaler Hardware unverzichtbar. In diesem Sinne gibt die HanseMerkur regelmäßig Hardware Spenden an Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen weiter, die voll funktionsfähig aber nicht mehr genutzt werden.

Lehrer und Fellows nutzen das iPad für den Unterricht und lehren den richtigen Gebrauch.

Erst kürzlich wurden zehn iPads an Teach First überreicht, aufbereitet von unserem Kollegen Niklas Bakosch aus der IT-Abteilung. Die gemeinnützige Bildungsinitiative sendet eigens ausgebildete Fellows als Bildungsbotschafter in soziale Brennpunktschulen und wurde dafür dieses Jahr mit dem Hauptpreis des HanseMerkur Preis für Kinderschutz ausgezeichnet. Neben „Know-how“ und Leidenschaft haben sie jetzt auch noch iPads im Gepäck, was die Kinder sehr freuen wird.

Außerdem wurden 20 Dell PC’s, inklusive Bildschirmen, an die Grundschule Wohltorf gespendet, aufbereitet durch Seyed Safikhan aus der IT. Der nette Überbringer des Hauses möchte aus Bescheidenheit namentlich nicht genannt werden.

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