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Sport & Gesundheit

Kinderschutz beim Schwimmtraining

Schwimmen für Kinder ist gesund und macht Spaß. Doch es kann auch Leben retten: Nach den Verkehrsunfällen ist Ertrinken die zweithäufigste Art tödlich verlaufender Unfälle im Kindesalter. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft empfiehlt, dass Kinder ab dem Alter von etwa fünf Jahren damit beginnen sollten, schwimmen zu lernen. In vielen Orten werden hierzu spezielle Kinderschwimmkurse angeboten. Doch wie sieht es mit dem Kinderschutz dabei aus?

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 1. März 2022

Der Flensburger Schwimmklub hat jetzt eine Kinderschutzbeauftragte, wie der NDR berichtet. Louisa Koop ist selbst Schwimmlehrerin und trainiert Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Sie kennt die Herausforderung im Training mit Kindern; oft ist es ein Balance-Akt, denn gerade Schwimmanfänger benötigen die ein oder andere Hilfestellung beim Schwimmenlernen. So versucht sie, bei körperlichen Hilfestellungen Regionen wie Po oder Brust zu vermeiden.

Ihr Kollege, der 12 bis 16jährige Kinder und Jugendliche trainiert, hat mit den älteren Schwimmanfängern gemeinsame Grenzen festgelegt. Gerade in der Pubertät ist man bei und für dieses Thema sensibler, so dass der gezielte Austausch mit der Gruppe gesucht und gefunden wurde. Natürlich lässt sich gerade bei den etwas älteren Schülern viel verbal korrigieren; nichtsdestotrotz ist der Körperkontakt fast unerlässlich, wenn es zum Beispiel um die richtige Haltung geht.

Der Schwimmclub selbst hat sich hohe Ziele beim Thema Kinderschutz und Schwimmen gesetzt. Um diese auch zu erreichen, setzt sich das Team regelmäßig zusammen. In einem Leitfaden können neue Trainer die eigenen Definitionen und Grenzen im Umgang mit Kindern erlesen. Für den Klub ist es wichtig, dass Eltern und Kinder sicher sind und Vertrauen in Club und Trainerteam haben. Denn auch aus einem anderem Grund ist diese Sicherheit wichtig: Es fehlen qualifizierte Trainer.

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