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Marie’s healthy kitchen

Das sommerliche Wetter macht eine kurze Pause. Stürmisch und auch mal regnerisch mögen wir es aber hier im Norden. Vor allem, wissen wir uns gut aufzuwärmen. Sie finden deshalb heute in Marie’s helathy kitchen meine Interpretation vom Shakshuka. Mit diesem libanesischen Eintopf machen Sie sich nicht nur einen gemütlichen Abend, die Gewürze, süßlichen Tomaten und Paprika schmecken nach Süden und fernen Ländern. Auch eine schöne Variante, sich durch das Kochen andere Kulturen näher zu bringen und in der aktuellen Zeit, dafür keine lange Reise auf sich nehmen zu müssen.

Veröffentlicht von Marie Mävers am 2. Juli 2020

💡

„Das Geheimnis der Shakshuka erforscht man am besten in Jaffa – bei Bino Gabso, den alle Welt „Dr. Shakshuka“ nennt. Die Shakshuka stammt ebenso wie ihr prominentester Koch aus Libyen – und ist damit prädestiniert als eines von vielen israelischen Nationalgerichten. Denn das Land musste in seiner kurzen Geschichte zwangsläufig die Küchen arabischer Nachbarn und jüdischer Einwanderer zu einer speziellen Melange verbinden.“

Für ein so länderübergreifendes Gericht gibt es folglich auch viele Rezepte und Abwandlungen. Gerne wird Shakshuka auch mit der würzigen Merguez-Wurst oder Feta-Käse verfeinert. Ich mag es gerne klassisch und versuche Ihnen heute mit meinem Rezept, die libanesische Küche näher zu bringen.

 

Shakshuka

Zutaten (4 Personen):

  • 4 Bio-Spitzpaprika
  • 2 grüne Paprika
  • 2x 400 g Dosentomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote (optional)
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Harissa
  • 4 Eier
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz + Pfeffer

Hummus-Rezept siehe hier

So viel Zeit muss sein: 1 STD

Zunächst gilt es die Zutaten vorzubereiten – für das Aufräumen haben Sie später Zeit, denn das Shakshuka köchelt mindestens 30 Minuten.

Dazu die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Stücke schneiden (der Eintopf wird nicht püriert). Wenn Sie es scharf mögen, ebenfalls eine Chilischote klein schneiden. Paprika und Spitzparika waschen, entkernen und in Würfel schneiden.

In einer tiefen Pfanne oder einem Topf (Sie brauchen dazu den passenden Deckel) den Boden mit Olivenöl bedecken und erhitzen. Geschnittene Zwiebeln, Knoblauch und Chili hinzugeben und zwei Minuten bei mittlerer Temperatur goldbraun rösten. Kreuzkümmel, Harissa und Paprikapulver hinzugeben und weitere ein bis zwei Minuten anrösten, sodass die ganze Küche nach den Gewürzen duftetet. Anschließend das Tomatenmark hinzugeben und kurz mit anrösten. Jetzt die beiden Paprikasorten hinzugeben und mit den Dosentomaten sowie der Gemüsebrühe ablöschen. Gut verrühren und die Tomaten mit dem Kochlöffel zerteilen. Mindestens 30 Minuten köcheln lassen (ohne Deckel). Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit unten am Topf nichts anbrennt.

Währenddessen können Sie den Hummus zubereiten und schon einmal die Petersilie waschen und klein haken.

Die perfekte Konsistenz hat das Shakshuka erreicht, wenn ein Großteil der Flüssigkeit durch das Einkochen verschwunden ist. Denn auf dem Gekochten sollen gleich die Eier „schwimmen“ und garen. Wenn also nach 30 bis 40 Minuten  das Shakshuka eine gute Konsistenz erreicht hat, noch einmal mit Salz und Pfeffer sowie Gewürzen abschmecken. Den Herd auf geringe Hitze runter stellen und mit einem Löffel kleine Mulden für die Eier vorbereiten. Die Eier vorsichtig hinein schlagen und den Deckel auf den Topf tun. Nach ca. sieben Minuten sollten die Eier gestockt sein. Das können Sie aber auch ganz einfach mit einem Löffel testen, indem Sie die Eier leicht rausheben und mit dem Finger die Konsistenz des Eigelbes testen.

Die tiefen Teller zur Hälfte mit Hummus bestreichen und das Shakshuka mit jeweils einem Ei vorsichtig daneben platzieren. Mit der frischen Petersilie garnieren und sich dann in ferne Länder entführen lassen.

Mehr Gerichte finden Sie auf www.marymedeli.com

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