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Sport & Gesundheit

Klimaneutrales Hockey – powered by Hamburg

Hamburg und Hockey: Das passt einfach. Viele traditionelle und auch erfolgreiche Clubs sind in der Hansestadt angesiedelt; im CSR-Team der HanseMerkur hat mit Marie Mävers ja auch der Hockey Einzug gehalten. Doch nun soll die Verbindung Hamburg – Hockey sogar noch besser passen: Nachhaltigkeit bekommt einen großen Einfluss.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 22. Dezember 2021

Das Vorhaben darf als sportlich bezeichnet werden: Die Hockey Pro League (HPL) will bis 2025 klimaneutral sein. Gemeinsam mit dem Netzwerk „Green Events Hamburg“ soll das Vorhaben gelingen. Die HPL hat sich für 2022 als eins von 19 Veranstaltungen für ein Pilotprojekt angemeldet, das wichtigen Output für die Organisation und Durchführung von nachhaltigen Events liefern soll. Ebenfalls aus Hamburg mit dabei sind beispielsweise Halbmarathon, Triathlon oder die Tennisturniere am Rothenbaum.

Der drei Punkte-Plan sieht vor, eine Bestandsanalyse inklusive Beratung durchzuführen. Dabei wird das Optimierungspotenzial ermittelt, das in ein Konzept gebracht und im dritten Schritt umgesetzt wird. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen – gerade im Sport sind die Ressourcen begrenzt. Die nachhaltigen Konzepte sind übrigens nicht nur gut fürs Klima: Sie werden zukünftig unerlässlich für alle, die finanzielle Zuschüsse der Stadt Hamburg geltend machen wollen, so Sportsenator Andy Grote.

Erste Maßnahmen stehen bereits fest: Der Papierverbrauch wird drastisch heruntergefahren: Auf Plakate, Flyer, und Programmhefte wird verzichtet, das Ticketing auf Mobile umgestellt. Im Gastronomiebereich wird Einwegbesteck und -geschirr verboten, und auf der Anlage des Clubs an der Alster wird das Abwassersystem aus Regenwasser gespeist.

Doch jeder kann mitmachen – und wird dafür belohnt: Beim Ordern der Tickets kann die CO²-Emission berechnet werden. Wer per pedes oder Fahrrad anreist, tut nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern zahlt auch etwas weniger. Kommen viele Menschen mit dem Rad, zahlt den Fehlbetrag ein Sponsor. Gibt es Mehreinnahmen durch Autofahrer, gehen diese direkt in die Nachhaltigkeitsprojekte. Eine großartige Idee – wir sind gespannt wie es mit dem Projekt weitergeht und werden hier im Blog darüber berichten.

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