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Umwelt & Nachhaltigkeit

Neues Klimamodell wird von der Universität Hamburg entwickelt

Earthra: So lautet der Name eines neuen Klimamodell-Forschungsprojektes, das die Universität Hamburg durchführen wird. Ziel ist es, das Klima der vergangenen 50 Jahre zu simulieren, so dass das Klimamodell möglichst nah an die real gemessenen Klimadaten herankommt.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 1. Februar 2022

Dafür werden sämtliche vorhandene Daten der letzten 50 Jahre in das Klimamodell eingepflegt. Das bedeutet: Alle weltweit verfügbaren Informationen über die Atmosphäre, den Ozean oder das Meereis werden in das Modell integriert. Eine Mammutaufgabe, die sich aber lohnen könnte: „Wenn wir erfolgreich sind, wird das die weltweite Klimamodellierung enorm voranbringen“, so Prof. Dr. Detlef Stammer, Ozeanograph am Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg. Das neue Modell könnte dann fehlende Messdaten ergänzen und Prognosen zum zukünftigen Klima substanziell verbessern.

Gefördert wird das Modell mit 1,25 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen eines Reinhart Koselleck-Projekts, mit welchem die DFG insbesondere innovative und risikobehaftete Forschungsansätze fördert.

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