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Ethik & Gesellschaft

Von Mensch zu Mensch: MOPD 1

MOPD1. Wussten Sie, dass es sich bei dieser Abkürzung um eine sehr seltene angeborene Erkrankung handelt? Der Gendefekt MOPD1 (Mikrozephaler osteodysplastischer primordialer Kleinwuchs Typ 1) wird vererbt, wenn beiden Eltern auf denselben Gen genau einen Fehler haben. Die Prognose ist dabei extrem schlecht: Die meisten Patienten versterben bereits im ersten Lebensjahr.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 8. September 2021

Wie fühlt es sich an, wenn man erfährt, dass das eigene Kind eine durchschnittliche Lebenserwartung von neun Monaten hat? Simone Braunsdorf-Kremer hat diese Diagnose recht schnell nach der Geburt ihres Sohnes Jonathan erfahren – MOPD1 heißt der Gendefekt, der die betroffenen Kinder zwergenhaft klein wirken lässt. Diesem Gendefekt und die Geschichte einer betroffenen Familie widmet sich der Podcast „Von Mensch zu Mensch“ des Hamburger Abendblattes, der Samstag neu erscheint.

Diese Erkrankung ist äußerst selten: Aktuell leben nur sieben Kinder damit in Deutschland. In der neuen Folge des Abendblatt-Podcasts spricht sie mit Iris Mydlach über die Herausforderungen, die mit dieser Diagnose einhergehen – aber auch über das große Glück, das sie immer wieder verspürt und welches ihr geholfen hat, aus einer schwierigen Situation etwas Positives zu ziehen: „Ich würde nicht tauschen wollen“, sagt sie heute. Jonathan ist übrigens sechs Jahre alt.

Von Mensch zu MenschDiese sehr ergreifende Ausgabe des Podcastes gibt es ab Samstag unter www.abendblatt.de/podcast/von-mensch-zu-mensch zu hören. Der Podcast der beliebten Abendblatt-Rubrik erscheint alle 14 Tage neu, und wird abwechselnd von Sabine Tesche und Iris Mydlach moderiert. Unterstützt wird er von der HanseMerkur.

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