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Ethik & Gesellschaft

Hamburger Engagementkarte soll kommen

Eine wie wir finden gute Idee könnte in Hamburg realisiert werden: Die Hamburger Engagementkarte soll diejenigen belohnen, die sich in Hamburg in Sportvereinen, Obdachlosenhilfen, für Kinder oder Senioren freiwillig und unentgeltlich engagieren. Und davon gibt es eine Menge.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 9. Februar 2022

Rund 570.000 Menschen engagieren sich in Hamburg ehrenamtlich. Unabhängig von der Anerkennung, die diese Menschen (manchmal zu wenig) bekommen, soll es nun einen weiteren Anreiz geben: Die Hamburger Engagementkarte.

Diese Karte soll dann beispielsweise zu zahlreichen Rabatten im öffentlichen Leben führen. So könnten Inhaber günstiger in Schwimmbad, in Museen oder den Tierpark Hagenbeck. Auch im öffentlichen Nahverkehr soll die Karte zu Einsparungen führen; drüber hinaus könnte es Rabatte beim Bäcker oder weiteren Geschäften geben.

Grund für die mögliche Einführung ist nicht nur eine Aufwertung des bisherigen Engagements. Die Hoffnung besteht auch darin, neue und jüngere Ehrenamtliche zu motivieren, aktiv zu werden. Denn aktuell sind 80 Prozent der freiwillig Aktiven über 60 Jahre alt. Um jüngere noch besser abzuholen, soll es eine App geben, mit der digitale Angebote abrufbar sind. Die Hemmschwelle aktiv zu werden würde damit weiter fallen.

Bis Jahresende soll geprüft werden, ob und wie eine Engagementkarte umgesetzt werden kann. Wir finden diesen Ansatz sehr spannend und werden natürlich weiter berichten!

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