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Ethik & Gesellschaft

Neue Studie: Jugendliche im Dauer-Krisenmodus

Corona, Krieg und Klima: Diese drei Krisen sorgen bei Jugendlichen für eine zunehmende Belastung der Psyche junger Menschen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Eine positive Grundstimmung ist geblieben.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 6. Mai 2022

Ein Krieg in Europa ist die aktuell größte Sorge junger Menschen in Deutschland. Dies ergab die Trendstudie „Jugend in Deutschland“, die halbjährlich erscheint und über die zahlreiche Medien berichten. Für die aktuelle Erhebung wurden Anfang bis Mitte März über 1.000 junge Menschen von 14 bis 29 befragt. 68 Prozent bereitet der Krieg in Europa Sorgen – und verdrängt dabei keine anderen Krisen und Nöte. So sorgen sich 55 Prozent weiter um den Klimawandel, 46 Prozent bereitet die Inflation Kopfzerbrechen. Um die Spaltung der Gesellschaft sorgen sich 40 Prozent.

Natürlich beeinflusst Corona ebenfalls das Verhalten der 14- bis 29-Jährigen. Die Mehrheit ist hier eher vorsichtig unterwegs und bereit, weiterhin Hygienemaßnahmen zu befolgen und Rücksicht auf vulnerable Bevölkerungsgruppen zu nehmen, so die Studie.

Immer ist der Spaßfaktor nicht gesunken: Für 45 Prozent liegt Spaß bei den Aspekten, die die Befragten am meisten für gute Leistungen motivieren, auf Vorbefragungsniveau. Geld hat sich – auch aufgrund der Inflation – mit 57 Prozent über den Spaßfaktor gelegt.

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