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Kinderschutz

Feriencamps: Worauf sollten Eltern achten?

Bald geht es wieder in die Sommerferien – und damit für einige Kinder auch in Sommer- oder Feriencamps. Doch wie erkennen Eltern, ob die Anbieter seriös sind?

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 17. Juni 2022

Dieser Frage ist Der Standard nachgegangen. Denn neben großartigen Erlebnissen und aufregenden Abenteuern kann das eigene Kind in einem Feriencamp von anderen ausgeschlossen oder verspottet werden – von sexualisierter Gewalt mal ganz zu Schweigen.

Martina Wolf, Geschäftsführerin der Österreichischen Kinderschutzzentren, nennt im STANDARD Kriterien, wie bereits im Vorfeld die Spreu vom Weizen getrennt werden kann. „Eine größere, bekanntere Organisation bietet möglicherweise einen höheren Schutzfaktor als eine Einzelperson, die allein die Verantwortung hat“, so Wolf. Natürlich leisten auch Einzelunternehmen hervorragende Arbeit in der Kinder-Ferien-Betreuung. Oftmals fehlen bei kleineren Unternehmen aber Schutzkonzepte und deren Kontrolle; schon ein Verdacht reiche aus, und die jeweilige Person würde sofort abgezogen werden.

Zusätzlich sind Schulungen und Fortbildungen der Mitarbeiter vor Ort ein Indikator für einen seriösen Anbieter. Schon im Vorfeld einer möglichen Tour lässt sich erfragen, ob über welche Ausbildung die Teammitglieder verfügen und welche Schritte beispielsweise bei Verdachtsfällen unternommen werden. Fragen, die man dem Anbieter gerne stellen kann – und sollte.

Hedwig Wölfl, Leiterin der Kinderschutzorganisation Möwe, empfiehlt den Eltern im Vorfeld zu prüfen, ob alles an einer Person hängt oder ob es ein Team gibt, ob es klare Regeln für ein Miteinander gibt und wie Schutzkonzepte aussehen. Darüber hinaus hilft ein Notfallplan, den man mit dem Kindern im Vorfeld bespricht. Jener sollte Antworten auf Fragen wie „Was machst Du, wenn Du selbst/ein Freund in eine schwierige Situation gerät?“ und damit Sicherheit für beide Seiten geben.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es hier im Artikel.

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