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Kinderschutz

Große Freude beim Kinder- und Jugendhaus BOLLE: Smartphones erleichtern Arbeitsalltag

Ständig schauen wir auf sie, ständig tragen wir sie bei uns. Die Rede ist von Smartphones, die in unsere Alltag eine bedeutende Rolle einnehmen. Während manch einer genervt vom permanenten Scrollen, Surfen und dem Lesen und Beantworten von Nachrichten ist, überwiegen am Ende doch die Vorteile der Handynutzung. Das Smartphone ist das Kommunikationsinstrument unserer Zeit und prägt unseren privaten und beruflichen Kontext. Das gilt selbstverständlich auch für den sozialen Sektor, wo die hohen Anschaffungskosten der Geräte oft ein Problem für Organisationen darstellen.

Veröffentlicht von Dirk Becker am 30. August 2022

Vor diesem Hintergrund spendet die HanseMerkur regelmäßig Hardware an gemeinnützige Einrichtungen. Zuletzt profitierte das Projekt Kinder- und Jugendhaus BOLLE von der Spendenbereitschaft. Zehn IPhones XR übergab die Versicherungsgesellschaft an den Straßenkinder e.V., der hinter dem Projekt steht und der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Straßenkinder schnellstmöglich aus ihrem Umfeld zu holen. Übergeordnetes Ziel ist es, ein weiteres Abrutschen zu vermeiden und auf dem Weg zurück in die Gesellschaft begleitend zur Seite zu stehen. „Durch die gespendeten IPhones ist es uns möglich, unsere Bereiche nachhaltig mit mobilen Endgeräten auszurüsten. Dies ist elementar für die Arbeitsweise unserer Bereiche, die eng miteinander vernetzt sind. Da wir mit unseren Kids aus dem Kinder- und Jugendhaus BOLLE viel in der Natur und auf Ausflügen sind, ist es sehr wichtig, dass jeder Bereich teilweise sogar mehrere Handys zur Verfügung hat, um erreichbar zu sein“, gab der Verein bekannt.

Gerade jetzt zur Sommerzeit ist die Arbeit der Berliner Hilfsorganisation gut erkennbar. Mit Ausflügen leistet die Organisation einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und zur sozialen Teilhabe der Kids, die sonst nur wenig aus Marzahn-Hellersdorf herauskommen. In diesen Tagen finden auch wieder die beliebten Sommerfreizeiten statt, bei denen die Kids für eine Woche unterwegs sind. Diese Zeiten sind immer ein echtes Highlight und für viele Kids die einzige Zeit im Jahr, in der sie verreisen. Um während den Freizeiten mit den Eltern der Kinder in Kontakt zu stehen, sind Arbeitshandys sehr wichtig. Auch außerhalb der Freizeiten gibt es Chat-Gruppen mit den Eltern, in denen wichtige Informationen unkompliziert weitergegeben werden können. Als niedrigschwelliges Kommunikationsmittel sind die Smartphones zudem ein wichtiges Instrument, um der mit Zielgruppe in Kontakt zu treten bzw. es zu bleiben.

Auch in der Wohngruppe des Kinder- und Jugendhaus BOLLE haben die gespendeten Handys ein sinnvolles Anwendungsfeld gefunden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich dort um unbegleitete, minderjährige Geflüchtete aus der Ukraine. Auf der Tagesordnung stehen Punkte wie medizinische Erstuntersuchungen, Beantragung eines Aufenthaltstitels und Klärung der Vormundschaft. Für das Erledigen dieser Aufgaben sind Smartphones unentbehrlich.

Foto: Straßenkinder e.V.

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