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Kinderschutz

Neue Initiative in Hamburg gegen Lebensmittelverschwendung gestartet

„aufgefangen“: So lautet der Name einer neuen, in Hamburg gegründeten Initiative, die der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt hat. Über die Initiative soll ein Foodsharing- „Fairteiler“ aufgebaut werden, um übrig gebliebene und noch verzehrfähige Lebensmittel nicht in die Tonne, sondern auf den Teller zu bringen.

Veröffentlicht von Lars Wöhrmann am 15. Juli 2022

Hand in Hand soll es künftig in Betrieben, Organisationen und Vereinen zugehen: Die Verbraucherschutzbehörde bringt alle an einen Tisch, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Lebensmittelspenden zu fördern. Bürger können sich online einbringen und Tipps geben, wie Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann.

So wurde am Gut Karlshöhe (Hamburg-Bramfeld) in dieser Woche eine Verteiler-Station vorgestellt. Das Prinzip ist einfach: Wer Lebensmittel nicht benötigt, legt diese auf Ablageflächen ab. Für Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, stehen Kühlschränke zur Verfügung.

Jedes Jahr landen rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland im Müll, so Hamburgs Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina bei der Eröffnung. „Wir verschwenden damit dringend benötigte Ressourcen und schaden der Umwelt und dem Klima“, so Gallina weiter.

Unter den zahlreichen Kooperationspartner ist unter anderem auch der HSV. Einen Beitrag zum Start von „aufgefangen“ gibt es beim NDR.

Bild: © BJV

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